Moissanit – strahlender Edelstein und moderne Diamant-Alternative

Moissanit (auch „Moissanite“ geschrieben) ist ein Edelstein aus Siliziumkarbid (SiC), der in der Natur nur äußerst selten entsteht – nahezu alle Moissanite im Schmuck stammen deshalb aus dem Labor. Er besticht durch außergewöhnlichen Glanz und ein intensives, regenbogenfarbenes Funkeln – gerade darin übertrifft er sogar den Diamanten. Mit einer Härte von 9,25 auf der Mohs-Skala ist er nach dem Diamanten das zweithärteste Material im Schmuck und hält damit auch tägliches Tragen problemlos aus. Diese Verbindung aus Brillanz, Widerstandsfähigkeit und deutlich niedrigerem Preis hat den Moissanit zur beliebten modernen Diamant-Alternative gemacht, besonders bei Verlobungsringen. Erstmals beschrieben hat ihn 1893 der französische Chemiker Henri Moissan.

Moissanite Schliff

Was ist Moissanit?

Moissanit ist ein Edelstein aus Siliziumkarbid (chemische Formel SiC). Zuerst wurde er in einem Meteoriten gefunden, doch natürlicher Moissanit ist extrem selten – praktisch jeder Moissanit, der heute zu Schmuck verschliffen wird, entsteht im Labor. Der Stein trägt den Namen des französischen Chemikers Henri Moissan, Nobelpreisträger für Chemie, der ihn 1893 entdeckte und zunächst irrtümlich für einen Diamanten hielt.

Die Entdeckung im Meteoritenkrater

1893 untersuchte Henri Moissan Gesteinssplitter aus dem Meteoritenkrater Canyon Diablo in Arizona. Darin stieß er auf winzige, funkelnde Kristalle, die er zunächst für Diamanten hielt. Erst eine genauere Analyse zeigte, dass es sich um Siliziumkarbid handelte. Ihm zu Ehren erhielt das Mineral 1905 den Namen Moissanit – vorgeschlagen vom renommierten Edelsteinkenner George Kunz. Siliziumkarbid selbst (das sogenannte Karborund) war kurz zuvor bereits synthetisch hergestellt worden; seine Produktion entwickelte der amerikanische Erfinder Edward G. Acheson.

Warum natürlicher Moissanit so selten ist

In der Natur entsteht Moissanit nur unter extremen Bedingungen – man findet ihn in manchen Meteoriten und selten als mikroskopische Einschlüsse in Gesteinen oder Diamanten. Die Funde sind so winzig, dass sie sich für die Schmuckherstellung nicht eignen. Der gesamte Moissanit für Ringe und Ohrringe wird deshalb im Labor gezüchtet; kommerziell geschieht das etwa seit den 1990er-Jahren. Als Erstes brachte ihn 1998 das Unternehmen Charles & Colvard auf den Markt, das ein Patent auf die Herstellung hielt. Nach dessen Ablauf (in den USA 2015) stiegen weitere Hersteller in die Produktion ein und der Stein wurde günstiger. Das Züchten im Labor belastet die Umwelt zudem weniger als der Abbau von Edelsteinen.

Kurzer Überblick

  • Edelsteinfamilie Mineral – Siliziumkarbid
  • Härte (Mohs-Skala)
    9,25 (nach dem Diamanten das zweithärteste Material im Schmuck)
  • Herkunft Nahezu ausschließlich Labor (natürliches Vorkommen ist vernachlässigbar)
  • Farbe
    Moissanit im Schmuck ist meist nahezu farblos; natürlicher Moissanit wirkt grünlich bis bläulich.

Gemmologische Parameter von Moissanit

  • Chemische Zusammensetzung SiC (Siliziumkarbid)
  • Dichte 3,21–3,22
  • Kristallsystem Hexagonal
  • Brechungsindex 2,65–2,69
  • Doppelbrechung 0,043
  • Dispersion (Feuer) 0,104
  • Glanz Adamantin (diamantartig)
  • GIA-Bewertung Moissanit wird nicht direkt nach den 4C bewertet; bei der Farbe dient die Diamantskala D–Z als Orientierung

Physikalische Eigenschaften – was Moissanit widerstandsfähig macht

Die Härte von 9,25 reiht Moissanit direkt hinter den Diamanten ein und macht ihn zu einem Stein für täglich getragenen Schmuck, auch für Verlobungsringe. Anders als der Diamant hat er keine ausgeprägte Spaltbarkeit und ist deshalb weniger anfällig dafür, an einer Kante abzuplatzen. Auch Hitze verträgt er gut. Zerkratzen kann ihn im Grunde nur ein Diamant oder ein anderer Moissanit, sodass ihm normales Tragen nichts anhat. Wie bei jedem Edelstein lohnt sich dennoch ein schonender Umgang.

Wussten Sie schon? Den allerersten Moissanit fand Henri Moissan in Meteoritensplittern – der Stein kam also buchstäblich aus dem All. Im Schmuck begegnet er Ihnen heute in im Labor gezüchteter Form, die dieselbe Zusammensetzung wie das „kosmische“ Original besitzt.

Wie sieht Moissanit aus – Feuer, Brillanz und Glanz

Typisch für Moissanit ist vor allem das sogenannte „Feuer“ – kräftige, regenbogenfarbene Lichtblitze. Fachlich heißt diese Eigenschaft Dispersion, und beim Moissanit fällt sie höher aus als beim Diamanten. Auch die Brillanz (das Funkeln aus der Reflexion weißen Lichts) ist hoch, sodass ein hochwertiger farbloser Moissanit klar und lebendig wirkt – auf den ersten Blick unterscheiden ihn die meisten Menschen nicht vom Diamanten. Der wichtigste sichtbare Unterschied ist eben das stärkere farbige Feuer.

Feuer und Dispersion – worin er den Diamanten übertrifft

In Zahlen: Die Dispersion des Diamanten beträgt 0,044, beim Moissanit sind es 0,104 (International Gem Society) – also rund 2,4-mal so viel. Die Regenbogenblitze werden etwa ab einer Größe von 5 mm deutlich sichtbar und nehmen mit wachsendem Stein zu; bei großen Steinen kann das Farbenspiel fast wie ein Discokugel-Effekt wirken, besonders in der Sonne oder unter hellem Licht.

Doppelbrechung und feine Kantenverdopplung

Moissanit ist doppelbrechend, der Diamant nicht. In der Praxis bedeutet das: Blickt man durch einen größeren Stein, wirken die Kanten der Facetten leicht verdoppelt. Bei kleinen Steinen ist der Effekt nicht wahrnehmbar, und ein guter Schliff kann ihn auch bei größeren Steinen deutlich abmildern.

Die Farbe von Moissanit

Die meisten Moissanite werden nahezu farblos hergestellt, und ihre Farbe wird zur Orientierung nach derselben Skala wie bei Diamanten eingestuft (von D bis Z). Steine der Farbe D–H sind nahezu transparent; ein gelblicher Schimmer ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Bei günstigeren oder älteren Moissaniten kann ein leichter Gelb- oder Grünstich sichtbarer sein, vor allem bei größeren Steinen.

Weil Moissanit im Labor entsteht, lässt er sich auch in farbigen Varianten züchten. Neben den farblosen Steinen begegnen Ihnen deshalb Moissanite in Grün, Blau, Gelb, Grau oder Schwarz, seltener in Rosa oder Rot. Farbige Moissanite sind interessant, wenn Sie einen auffälligen und zugleich preiswerten Stein in einer ungewöhnlichen Farbe suchen.

Moissanit vs. Diamant – der große Vergleich

Moissanit und Diamant sind zwei verschiedene Materialien, die sich auf den ersten Blick leicht verwechseln lassen. Der Diamant ist reiner Kohlenstoff mit der Härte 10, der Moissanit ist Siliziumkarbid mit der Härte 9,25. Moissanit spielt stärker mit Farben und ist deutlich günstiger, während der Diamant vor allem in reinem, weißem Glanz funkelt und der härteste Edelstein der Welt bleibt. Die Entscheidung hängt also vor allem davon ab, was Ihnen wichtiger ist.

Eigenschaft Moissanit Diamant
Chemische Zusammensetzung SiC (Siliziumkarbid) C (Kohlenstoff)
Härte (Mohs) 9,25 10
Dispersion (Feuer) 0,104 0,044
Brechungsindex 2,65–2,69 2,42
Dichte 3,21–3,22 g/cm³ 3,52 g/cm³
Doppelbrechung Ja (0,043) Nein
Preis Bruchteil des Diamantpreises Hoch
Herkunft Labor Natürlich und Labor

Für dasselbe Budget bekommen Sie mit Moissanit also meist einen deutlich größeren und strahlenderen Stein mit ausgeprägtem, regenbogenfarbenem Farbenspiel, das manche an einen Discokugel-Effekt erinnert. Das ist Geschmackssache – die einen wählen den Moissanit gerade deswegen, die anderen entscheiden sich deshalb für den Diamanten. Bei kleineren Größen ist der Unterschied zum Diamanten mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

Warum wir Moissanit lieben
Selten in der Natur

Natürlicher Moissanit ist extrem selten, deshalb wird er für Schmuck im Labor gezüchtet.

Hohe Härte

Mit einer Härte von 9,25 ist er nach dem Diamanten der zweithärteste Edelstein.

Schonend zur Umwelt

Er entsteht im Labor und belastet die Umwelt weniger als der Abbau von Edelsteinen.

Regenbogenfeuer

Er zerlegt das Licht in farbige Blitze – noch ausgeprägter als der Diamant.

Moissanit, Labordiamant oder Zirkonia?

Wenn Sie eine günstigere Alternative zum Diamanten suchen, stoßen Sie meist auf drei Möglichkeiten: Moissanit, Labordiamant und Zirkonia. Es handelt sich aber um unterschiedliche Steine, und es lohnt sich zu wissen, worin sie sich unterscheiden.

Moissanit vs. Labordiamant

Ein Labordiamant (auch lab-grown Diamant) ist chemisch ein echter Diamant – reiner Kohlenstoff, nur im Labor gezüchtet statt tief in der Erde. Moissanit dagegen ist ein völlig anderes Material (Siliziumkarbid) und damit kein Diamant. Ein Labordiamant ist meist teurer als Moissanit, aber günstiger als ein natürlicher Diamant. Einzelheiten finden Sie in unserem Artikel über Diamanten.

„Am häufigsten erlebe ich bei Kundinnen und Kunden, dass sie Labordiamant und Moissanit für dasselbe halten. Sie sehen sich ähnlich, sind aber zwei verschiedene Steine.“ – Nikita, Goldschmied bei Eppi

Moissanit vs. Zirkonia

Zirkonia (Zirkoniumdioxid) ist eine synthetische Diamantimitation, die wir seit den 1970er-Jahren kennen. Sie ist weicher (Härte etwa 8–8,5), weniger brillant und kann mit der Zeit an Glanz verlieren und matt werden. Moissanit ist härter (9,25), behält seinen Glanz also deutlich länger, und kostet mehr als Zirkonia – im Vergleich ist er ein weitaus hochwertigerer und langlebigerer Stein.

Zirkon ist nicht Zirkonia

Der ähnliche Name verleitet zur Verwechslung, tatsächlich sind es aber zwei verschiedene Materialien. Zirkon ist ein natürlicher Edelstein (Zirkoniumsilikat), der im Schmuck schon seit Jahrtausenden verwendet wird. Hochwertige Exemplare sind eher selten, aber erhältlich – meist als ungewöhnlicher oder Sammlerstein. Er ist weicher und spröder als Moissanit und Zirkonia (Härte etwa 6–7,5). Erkennbar ist er an seinem lebhaften Glanz und einer auffälligen Doppelbrechung. Zirkonia ist dagegen eine günstige synthetische Diamantimitation (Zirkoniumdioxid) und hat mit Zirkon nur den ähnlichen Namen gemein. Den Unterschied zwischen natürlichen, synthetischen und simulierten Steinen erklären wir in einem eigenen Artikel.

Lesen Sie auch: Im Labor gezüchtete Edelsteine – wie sie entstehen und worin sie sich von natürlichen unterscheiden

Moissanit-Preis – was kostet Moissanit?

Moissanit ist deutlich erschwinglicher als ein Diamant – bei vergleichbarer Größe und Optik kostet er nur einen Bruchteil des Preises eines natürlichen Diamanten. Der konkrete Betrag hängt von der Größe des Steins, seiner Qualität (Farbe, Reinheit, Schliffqualität) und vom Hersteller ab. Gerade deshalb können Sie sich zu einem vernünftigen Preis einen großen, strahlenden Mittelstein leisten.

Was den Preis von Moissanit beeinflusst

Den Preis bestimmen vor allem die Größe des Steins, dazu Farbgrad, Reinheit und Schliffqualität. Auch Hersteller und Marke spielen eine Rolle – Premium-Moissanite mit garantiertem Farbgrad sind meist teurer als markenlose Steine. Anders als beim Diamanten, dessen Preis um ein Vielfaches schwanken kann, bewegen sich die Preise für Moissanit in einem viel engeren und besser vorhersehbaren Rahmen.

Preis pro Karat vs. Preis pro Gramm

Moissanit hat eine geringere Dichte als der Diamant, sodass ein Stein gleichen Durchmessers ein niedrigeres Karatgewicht hat. Händler geben die Größe deshalb oft in Millimetern (Durchmesser) an und ergänzen sie um den Wert DEW – das Diamant-Äquivalentgewicht in Karat. 1 Karat (ct) entspricht 0,2 Gramm. Zur Orientierung: Ein Moissanit mit 5 mm Durchmesser, typisch etwa für einen Verlobungsring, wiegt rund ein halbes Karat, also ungefähr 0,1 Gramm.

Wussten Sie schon? Jedem Schmuckstück von Eppi legen wir ein Zertifikat mit den Eigenschaften des Steins bei – Typ, Karat, Reinheit, Farbe und Herkunft. Versand und Rückgabe sind in Deutschland und Österreich kostenlos.

Moissanit von Diamant unterscheiden

Moissanit und Diamant erkennen Sie an mehreren Merkmalen: Moissanit hat ein stärkeres Feuer, zeigt Doppelbrechung (eine feine Kantenverdopplung bei größeren Steinen) und unterscheidet sich in der elektrischen Leitfähigkeit. Mit bloßem Auge gelingt das eher einem erfahrenen Juwelier, zuverlässig dann einem speziellen Tester oder Gemmologen.

Sichtbare Merkmale

Am auffälligsten ist das stärkere regenbogenfarbene Feuer. Bei größeren Steinen erkennen Sie beim Blick durch die Krone zudem eine leichte Verdopplung der Facettenkanten, die dem Diamanten fehlt. Bei kleinen Steinen sind diese Unterschiede mit bloßem Auge jedoch kaum auszumachen.

Gemmologische Tester

Klassische Wärmetester stufen Moissanit wegen der ähnlichen Wärmeleitfähigkeit fälschlich als Diamant ein. Geräte, die die elektrische Leitfähigkeit messen – also Tester speziell für das Paar Moissanit–Diamant –, unterscheiden beide Steine zuverlässig. Volle Gewissheit bekommen Sie in einem gemmologischen Labor.

Schmuck mit Moissanit – so wählen Sie

Dank der Härte von 9,25 und des intensiven Funkelns eignet sich Moissanit für alle Arten von Schmuck, auch für täglich getragenen. Besonders schätzen ihn alle, die einen großen, strahlenden Stein zu einem erschwinglichen Preis möchten. Farbloser Moissanit ist farblich neutral, ähnlich wie ein Diamant, sodass Sie die Farbe des Metalls ganz nach Ihrem Geschmack wählen können.

Verlobungsringe mit Moissanit

In Verlobungsringen funktioniert Moissanit als moderne und erschwingliche Diamant-Alternative. Für dasselbe Budget lässt sich ein auffälligerer Hauptstein wählen. Ein Klassiker bleibt der Solitär, ein Halo rund um den Stein lässt ihn optisch größer wirken, und die Variante mit drei Steinen trägt die Symbolik von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Romantisch sind auch Toi-et-Moi-Ringe („du und ich“) mit zwei nebeneinanderliegenden Steinen als Sinnbild der Beziehung. Das gesamte Angebot finden Sie bei den Verlobungsringen mit Moissanit; bei der Wahl der Fassung hilft unser Überblick über die Fassungsarten von Edelsteinen.

„Für Verlobungsringe wählen unsere Kundinnen und Kunden am häufigsten Moissanite mit 5 mm Durchmesser. Wer einen auffälligeren Stein möchte, greift meist zu 6,5 mm; für einen zierlicheren Ring eignen sich 4 mm.“ – Nikol, Produktmanagerin bei Eppi
Verlobungsring mit Moissanit im Emerald-Schliff Olson
Solitär im Emerald-Schliff – einer unserer beliebtesten Verlobungsringe mit Moissanit.
Toi-et-Moi-Verlobungsring mit Smaragd und Moissanit Philip
Toi-et-Moi mit Smaragd und Moissanit – zwei Steine nebeneinander als Sinnbild der Beziehung.

Eternity-Ringe mit Moissanit

Gerade wegen des erschwinglichen Preises sind mit Moissanit auch Eternity-Ringe beliebt, bei denen Steine die gesamte Ringschiene umlaufen – bei der Half-Eternity-Variante nur ihre vordere Hälfte. Der komplette Steinkranz fällt mit Moissaniten deutlich günstiger aus als mit Diamanten, sodass sich Eternity und Half-Eternity gut als Ehering oder Geschenk zum Hochzeitstag eignen.

Zarter Eternity-Ring mit Moissaniten Talita
Ein beliebter zarter Eternity-Ring in feinem Design.
Ineinander verschlungener Ring mit Moissaniten Malea
Ineinander verschlungener Eternity-Ring, bei unseren Kundinnen auch als Ehering beliebt.

Ohrringe, Anhänger und weiterer Schmuck

In Ohrringe und Anhänger passt Moissanit auch für jeden Tag – er ist robust, sodass Sie sich sogar an Ohrstecker wagen können, die Sie nicht abnehmen. Der erschwingliche Preis lädt zudem zu auffälligeren Stücken ein, etwa Cluster-Ohrringen mit mehreren Steinen. Ansehen können Sie sich unsere Ohrringe und Solitär-Anhänger.

  • Silberner Anhänger Mutter und Kind mit Moissanit und Lab Grown Diamant Ella
    Silberner Anhänger Mutter und Kind mit Moissanit und Lab Grown Diamant Ella
  • Silberkette mit einem funkelndem Moissaniten Jonie
    Silberkette mit einem funkelndem Moissaniten Jonie
  • Cluster-Ohrringe mit grünen Diamanten, Saphiren, Tsavorit-Granaten und Moissaniten Kerrie
    Cluster-Ohrringe mit grünen Diamanten, Saphiren, Tsavorit-Granaten und Moissaniten Kerrie
  • Schmuckset aus Cluster Schmuck mit böhmischen Granaten, Morganiten und Moissaniten Ester
    Schmuckset aus Cluster Schmuck mit böhmischen Granaten, Morganiten und Moissaniten Ester
  • Minimalistischer Anhänger mit Moissaniten Lalom
    Minimalistischer Anhänger mit Moissaniten Lalom
  • Bezel-Ohrringe mit Moissanit Wetty
    Bezel-Ohrringe mit Moissanit Wetty

Geeignete Schliffe

Am besten passt zu Moissanit der runde Schliff (Round), bei dem die farbigen Regenbogenblitze – das Feuer – am stärksten zur Geltung kommen. Beliebt ist auch der Oval-Schliff – bei gleichem Gewicht wirkt er größer und streckt optisch den Finger. Der Emerald-Schliff ist ein Treppenschliff mit klaren Linien und ruhigeren Reflexen – ideal für alle, die kein ausgeprägtes Regenbogenfunkeln möchten und dezente Eleganz bevorzugen.

„Am robustesten sind der runde und der ovale Schliff. Bei Schliffen mit scharfen Ecken (Princess, Kite, Trillion, Pear) ist die Spitze die schwächste Stelle – bei einer Reparatur oder Größenänderung des Rings droht dort bei jedem Edelstein ein Abplatzen. Moissanit fasse und warte ich genauso wie einen Diamanten.“ – Nikita, Goldschmied bei Eppi

Geeignete Metalle

Weil Moissanit farblos ist, kommt es bei der Wahl des Metalls vor allem auf Ihren Geschmack und Ihren Hautunterton an. Zu einem kühlen Unterton passen Weißgold und Platin, zu einem warmen Gelbgold. Roségold steht eher neutralen Typen, denen weder ausgesprochen warme noch kühle Töne stehen. Oder probieren Sie unseren neuen Farbton Champagnegold mit einem dezenten, zart braun-goldenen Ton, der an die Farbe von Champagner oder Haselnüssen erinnert.

  • Eleganter Verlobungsring mit einem ovalen Moissaniten mit Auswahl der Größe Frost
    Eleganter Verlobungsring mit einem ovalen Moissaniten mit Auswahl der Größe Frost
  • Silberner Ring mit Moissanit und Lab Grown Diamanten Carina
    Silberner Ring mit Moissanit und Lab Grown Diamanten Carina
  • Silberner Clusterring mit Moissaniten Isolde
    Silberner Clusterring mit Moissaniten Isolde
  • Verlobungsring mit einem Moissaniten in Emerald-Form mit Auswahl der Größe Olson
    Verlobungsring mit einem Moissaniten in Emerald-Form mit Auswahl der Größe Olson
  • Verlobungsring mit einem Moissanit und Lab Grown Diamanten Olha
    Verlobungsring mit einem Moissanit und Lab Grown Diamanten Olha
  • Verlobungsring aus Gold in Champagnegold mit Princess-Moissanit Medrie
    Verlobungsring aus Gold in Champagnegold mit Princess-Moissanit Medrie
  • Silberner Verlobungsring mit Moissaniten Sheldo
    Silberner Verlobungsring mit Moissaniten Sheldo

Pflege von Moissanit-Schmuck

Dank der Härte von 9,25 ist Moissanit außergewöhnlich widerstandsfähig, und die Pflege ist so einfach wie beim Diamanten. Anders als Zirkonia (die günstige Diamantimitation) wird er mit der Zeit nicht matt und verliert nicht an Glanz, sodass er sein Funkeln über viele Jahre behält.

Moissanit zu Hause reinigen

Es genügen lauwarmes Wasser, ein Tropfen neutrale Seife und eine weiche Bürste. Regelmäßiges Reinigen hält den Stein strahlend und entfernt Fett, das den Glanz dämpft. Reinen Moissanit verträgt in der Regel auch die Ultraschallreinigung; beim fertigen Schmuckstück – besonders mit Pavé-Fassung kleiner Steine – überlassen Sie die Reinigung aber besser einem Goldschmied, damit sich kein Stein löst.

Aufbewahrung

Bewahren Sie das Schmuckstück getrennt von anderen Stücken auf. Moissanit ist sehr hart und könnte weichere Steine oder das Metall in seiner Umgebung zerkratzen. Ideal ist ein eigenes Fach oder ein weiches Säckchen.

Im Rahmen des lebenslangen Service von Eppi reinigen wir Ihren Moissanit-Schmuck einmal jährlich professionell, prüfen die Fassung des Steins und führen die übliche Pflege durch – kostenlos, über die gesamte Lebensdauer. Vereinbaren Sie dazu einfach eine persönliche Online-Beratung.

Warum Sie Moissanit-Schmuck bei Eppi kaufen sollten

Moissanit ist ideal für alle, die sich einen auffälligen, strahlenden und widerstandsfähigen Stein wünschen, ohne den Preis eines Diamanten zu zahlen. Als im Labor gezüchteter Stein ist er zugleich schonend zur Umwelt – ob für den Verlobungsring oder für Schmuck, den Sie jeden Tag tragen.

  • Lebenslanger Service – kostenlos – einmal jährlich reinigen wir das Schmuckstück, prüfen die Fassung und führen die übliche Pflege durch.
  • Eppi-Qualitätszertifikat zu jedem Schmuckstück – Steintyp, Karat, Reinheit, Farbe und Herkunft.
  • Präzise Handarbeit in unserer eigenen Goldschmiedewerkstatt in Prag.
  • Zur Wahl stehen Gold (14- und 18-karätig), Platin und Silber.
  • Maßgefertigter Schmuck – Ihr Moissanit-Schmuckstück fertigen wir genau nach Ihren Vorstellungen.
  • Kostenloser Versand und 120 Tage Rückgabe.
  • Die meisten Schmuckstücke entstehen aus recycelten Metallen.

Sehen Sie sich unsere Verlobungsringe mit Moissanit an oder vertiefen Sie sich in weitere Steine in unserem Edelstein-Magazin.

  • Set mit Salt and Pepper Diamanten und Moissaniten Leony
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  • Ungewöhnlicher Ring aus Gold Alik
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  • Eleganter Ring mit Moosachat und Moissaniten Melia
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  • Verlobungsring mit Aquamarin und Moissaniten Halym
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  • Eternityring in V-Form mit Moissaniten Marveille
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  • Zarter Ring mit einem Moissanit Xenia
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Ringe mit Moissanit ansehen

Häufige Fragen zu Moissanit

Was ist Moissanit?

Moissanit ist ein Edelstein aus Siliziumkarbid (SiC). In der Natur ist er extrem selten, deshalb wird er für Schmuck im Labor gezüchtet. Erstmals beschrieben hat ihn 1893 der Chemiker Henri Moissan.

Ist Moissanit ein echter Stein?

Ja, Moissanit ist ein echter Edelstein, heute praktisch immer im Labor gezüchtet – es handelt sich also nicht um eine bloße Glasimitation. Ein Diamant ist er aber nicht: Er hat eine andere chemische Zusammensetzung.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Moissanit und Diamant?

Der Diamant ist reiner Kohlenstoff mit der Härte 10, Moissanit ist Siliziumkarbid mit der Härte 9,25. Der Diamant ist weitaus bekannter, gilt als prestigeträchtiger Klassiker und ist bei Verlobungsringen praktisch der Standard. Moissanit ist dagegen die neuere, weniger bekannte Alternative mit deutlich niedrigerem Preis und intensiverem Feuer.

Moissanit, Labordiamant oder Zirkonia?

Ein Labordiamant ist ein echter Diamant, nur im Labor gezüchtet, und meist teurer als Moissanit. Moissanit ist ein anderes Material (Siliziumkarbid) mit ausgeprägteren farbigen Lichtblitzen. Zirkonia ist am günstigsten, aber am weichsten und kann mit der Zeit matt werden.

Was kostet Moissanit und warum ist er günstiger als ein Diamant?

Moissanit ist deutlich günstiger als ein Diamant vergleichbarer Größe – meist zu einem Bruchteil des Preises. Das liegt nicht an schlechterer Qualität, sondern daran, dass er im Labor hergestellt wird und nicht selten ist wie ein natürlicher Diamant. Der konkrete Betrag hängt von Größe, Qualität und Hersteller ab.

Welchen Wert hat Moissanit und lässt er sich verkaufen?

Moissanit kauft man vor allem wegen der Optik und des günstigen Preises, nicht als Investition – sein Wiederverkaufswert ist niedrig, weil er in großen Mengen hergestellt wird und nicht selten ist. Wenn Sie aber einen großen, strahlenden Stein zu einem vernünftigen Preis möchten, ist er ideal.

Welche Wirkung hat ein Moissanit?

Die „Wirkung“ eines Moissanits ist rein optisch: Sein intensives Feuer und die hohe Brillanz sorgen für auffälliges, regenbogenfarbenes Funkeln. Eine esoterische oder heilende Tradition hat der Stein nicht – anders als viele natürliche Edelsteine ist Moissanit ein im Labor gezüchteter Stein ohne überlieferte Symbolik.

Ist Moissanit hart genug für einen Verlobungsring?

Ja. Die Härte 9,25 ist die zweithöchste direkt nach dem Diamanten – Moissanit hält also problemlos auch das tägliche Tragen im Verlobungsring aus.

Welche Moissanit-Größe ist für einen Verlobungsring üblich?

Üblich ist eine Größe um 5 mm, was etwa einem halben Karat entspricht. Wegen des erschwinglichen Preises gönnen sich viele einen größeren Stein, als sie bei einem Diamanten in Betracht ziehen würden.

Kann ich Moissanit jeden Tag tragen, auch im Wasser?

Ja. Moissanit ist sehr hart und widerstandsfähig, sodass er tägliches Tragen und den Kontakt mit Wasser oder Seife verträgt. Wie jeden Ring empfehlen wir ihn aber bei schwererer Handarbeit oder beim Sport abzunehmen.

Wie erkenne ich Moissanit vom Diamanten?

Moissanit lässt sich anhand mehrerer Merkmale von einem Diamanten unterscheiden: Er hat ein stärkeres Feuer (farbige, regenbogenartige Lichtblitze) und zeigt Doppelbrechung, die sich bei größeren Steinen als feine Kantenverdopplung zeigt. Anders als der Diamant leitet er Strom; Wärme leiten aber beide gleich, weshalb übliche Wärmetester sie nicht unterscheiden. Zuverlässig ist erst ein Tester für elektrische Leitfähigkeit oder das Gutachten eines Gemmologen.

Verändert Moissanit die Farbe oder wird er matt?

Nein, Moissanit behält Glanz und Farbe dauerhaft. Weder normales Tragen noch die Zeit verändern sein Funkeln.

Wie reinige ich Schmuck mit Moissanit?

Es genügen lauwarmes Wasser, neutrale Seife und eine weiche Bürste. Ultraschall verträgt Moissanit meist, beim gefassten Schmuckstück überlassen Sie ihn aber besser einem Goldschmied.

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