Moissanit

Seinen Namen erhielt dieses seltene Mineral, Siliciumcarbid, von seinem Entdecker, dem französischen Chemiker Henri Moissan, der bereits 1893 bei der Untersuchung von Gesteinsproben aus einem Meteoritenkrater im Diablo Canyon, Arizona, darauf stieß und es zunächst fälschlicherweise als Diamanten identifizierte. Erst etwa zehn Jahre später stellte er fest, dass es sich um Siliciumcarbid handelte. Kurz vor Moissans Entdeckung wurde Siliciumcarbid von Edward G. Acheson chemisch hergestellt. Aufgrund seiner Härte (auf der Mohs-Skala von 9,25), seiner optischen Eigenschaften und der Wärmeleitfähigkeit versuchte man bereits Ende des 18. Jahrhunderts das sogenannte Carborundum im Labor künstlich zu herzustellen.

Moissanit ist ein Edelstein, den uns die Sterne geschenkt haben

Natürliche versus im Labor geschaffene Steine

Moissanit kommt in der Natur sehr selten vor. Dieser Stein wurde nur in geringer Zahl an verschiedenen Stellen der oberen Erdschichten und in Meteoriten gefunden. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Mineral in der Natur als Einschluss in Diamanten und mehreren selten auftauchenden Eruptivgesteinen vorkommt. Heute wird Moissanit in einer kontrollierten Umgebung gebildet, die konsequent die Naturgewalten nachahmt, die zur Bildung dieses sehr harten Edelsteins geführt haben. Der Produktionsprozess belastet die Umwelt nur minimal und wirkt sich nicht negativ auf die Landschaft aus, wie dies der Fall beim Abbau von anderen Edelsteinen ist.

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Einzigartige Eigenschaften

Mit seiner hohen Härte zählt Moissanit zu den härtesten Stoffen der Erde – gleich nach dem Diamanten. Moissanite kann man nicht zerbrechen, zerkratzen oder zerschlagen. Die Brillanz, mit der weißes Licht vom Stein reflektiert wird und der Stein dadurch strahlt, ist bei einem Moissanit sogar noch höher als bei einem klassischen Diamanten. Außerdem zieht ein Moissanit weniger Schmutz und Fett an, sodass er seltener gereinigt werden muss.

Überblick

  • Edelsteinfamilie Mineral
  • Härte (Mohs-Skala)
  • Fundorte USA, Jakutsk, Israel, Böhmisches Mittelgebirge.
  • Farbe
    Farblos, Gelbgrün, bläulich grünlicher Ton, Grün, Blaugrün, Blau, Grau, Schwarz.

Gemmologische Parameter des Moissanit

  • Chemische Zusammensetzung SiC
  • Relative Dichte 3,218 bis 3,220
  • Kristallsystem hexagonal
  • Brechungsindex 2,65 bis 2,69
  • Doppelbrechung 0,2 bis 0,3
  • Strichfarbe Grünliches Grau
  • Absorptionsspektrum 415, 425, 430, 478
  • Fluoreszenz selten

Wir kaufen Moissanite

Die Skala 4C GIA wurde nicht in erster Linie zur Bewertung von Moissaniten entwickelt, aber im Hinblick darauf, dass dieses interessante Mineral dem härtesten Edelstein der Welt in vielerlei Hinsicht ähnlich ist, haben wir uns entschieden, dass wir für den Vergleich die Bewertung nach 4C benutzen werden.

Farbe (color)

In der Natur vorkommende Moissanite sind tiefblau bis blassgrün. Im Labor hergestellter Moissanit wird jedoch normalerweise hergestellt, um einen Diamanten so effizient wie möglich zu ersetzen. Die Beurteilung der Farbe von Moissanit hängt immer vom konkreten Stein und vom Lieferanten ab. Üblicherweise werden die Buchstaben D-K zur Bewertung verwendet, analog zur Bewertungsskala der Farben von Diamanten nach dem GIA.

Da Moissanit im Labor in jeder Farbe hergestellt werden kann, kann man erwarten, dass sowohl der Handel als auch die Kunden immer stärker nicht nur nach klassisch farblosen, sondern auch nach ausgefallenen farbigen Moissaniten nachfragen werden (schon vielleicht aufgrund des großen Interesses vom chinesischen Markt).

Reinheit (clarity)

Auf der GIA-Skala entspricht die Reinheit von Moissanit ungefähr der Stufe VS bei Diamanten. Einschlüsse sind auch bei starker Vergrößerung kaum sichtbar. Im Vergleich dazu weisen nur weniger als 10 % der geschliffenen Diamanten eine solche Reinheit auf.

Schliff (cut) und Form (shape)

Moissanite werden so geschliffen und geformt, dass ihr Feuer und ihre Brillanz am besten wirkt.

Moissanite Schliff

Die Herstellung von Moissaniten

Der Herstellungsprozess im Labor ist lang, kompliziert und teuer: Es dauert etwa 2-3 Monate, bis ein einzelner Moissanit wächst. Das Kristall wächst auf der Basis eines patentierten thermischen Verfahrens, das bestimmte Besonderheiten erfordert und dem Produktionsgeheimnis unterliegt. Das Patent, das Charles and Colvard seit 1998 als einziges Unternehmen besaß, lief 2015 in den USA und 2016 im Rest der Welt aus.

Moissanit versus Diamant

Ein Moissanit sieht auf den ersten Blick wie ein Diamant aus, aber in seiner Zusammensetzung und bei einigen visuellen Eigenschaften unterscheidet er sich.

MoissanitDiamant
HärteDie Härte von Mineralien wird auf der Mohsschen Härteskala gemessen, wo Moissanit einen unglaublichen Wert von 9,25 erreicht. Er ist einer der härtesten Stoffe der Welt und eignet sich für alltäglichen Schmuck. Besonders beliebt sind daher Verlobungsringe mit Moissaniten..Der Diamant ist berühmt als härtestes Mineral, und deshalb hat er auf der Mohsschen Härteskala den Wert 10 bekommen. Er ist also sehr widerstandsfähig und zum täglichen Tragen gut geeignet.
BrillanzEin Moissanit zeichnet sich durch eine größere und bessere Brillanz aus als ein Diamant. Die für Moissanit so typischen feurigen Regenbogenblitze werden häufig bewundert, andere Moissanite erinnern an eine Discokugel, vor allem in der Sonne. Je größer der Stein, desto deutlicher ist der Unterschied in der Brillanz zwischen dem Moissanit und dem Diamanten.Das berühmte Funkeln eines Diamanten besteht aus der Brillanz (die Art, wie weißes Licht reflektiert wird), der Streuung (Lichtbrechung wie bei einem Regenbogen) und seinem Glitzern (die Lichtreflexion, wenn sich der Diamant bewegt).
FarbeMoissanite werden nicht nach ihrer Farbe bewertet. Der klassische Stein ist nicht farblos und ähnelt auf der GIA-Farbskala je nach Farbton der Bewertung von Diamanten D bis K. Kleinere Moissanite wirken allerdings farblos.Ein farbloser Diamant, egal ob in der Natur abgebaut oder im Labor hergestellt, besitzt eine natürliche Körperfarbe ohne Spuren von Gelb, Braun oder Grau, was zu seinem strahlend weißen Aussehen führt.
PreisDer Preis eines Moissaniten hängt von seiner Größe und Art ab. Aber er bildet nur einen Bruchteil des Preises für einen Diamanten.Der Preis eines Diamanten wird nach den 4 C bestimmt (Farbe, Reinheit, Schliff und sein Karatgewicht - engl.: color, clarity, cut, carat).
Warum wir Moissanite lieben?
Seltenheit

Der Moissanit kommt in der Natur wirklich selten vor, deshalb wird er meist synthetisch im Labor hergestellt.

Umweltfreundlichkeit

Da er sehr gut synthetisch hergestellt werden kann, wird der Moissanit nicht in der Landschaft abgebaut und belastet somit die Umwelt nicht. Außerdem ist er kein Objekt blutiger Kämpfe und er bietet keinen Grund an, Menschen zu versklaven.

Härte

Der Moissanit ist einer der härtesten Stoffe auf der Erde und man kann ihn nur mit einem anderen Karborund oder Diamanten ritzen. Laut der Mohs-Härteskala ist er der zweithärteste Stein auf der Welt.

5 gute Gründe Moissanite zu kaufen

  1. Seine optischen Eigenschaften: Moissanite sind dem Diamanten in punkto Feuer, Brillanz und Glanz überlegen.
  2. Seine physikalischen Eigenschaften: Ein Moissanit ist haltbarer als ein Diamant. Er verträgt Wärmeschocks leichter und ist nicht so spröde. Obwohl er nicht die Härte eines Diamanten erreicht, ist er sehr hart und hält mehrere Generationen. Er wird als der zweithärteste Stein der Welt bezeichnet.
  3. Reinheit und Qualität des Schliffs: Diamanten variieren in diesem Bereich erheblich, während alle zum Schmuck verwendeten Moissanite aufgrund der Laborherstellung eine gleichbleibend hohe Reinheit und Qualität des Schliffs aufweisen.
  4. Farbe: Diamanten unterscheiden sich stark in der Farbe und besonders hochwertige farblose Varianten sind sehr teuer. Moissanite gibt es in den geforderten Farbtönen zu einem erschwinglichen Preis.
  5. Beständigkeit gegen Fett und Schmutz: Reiner Kohlenstoff zieht Fett an und daher wird Fett in Diamantminen verwendet, um Gestein und Diamanten zu trennen. Die Beimischung von Silicium im Moissanit unterdrückt diese Eigenschaft des Kohlenstoffs, sodass dieser Stein nicht so oft gereinigt werden muss.

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Interessantes über Moissanite

  1. Der Moissanit wurde nach H. Moissan benannt und zwar schon zu seinen Lebzeiten. Dies hatte der bedeutende Juwelier George Frederick Kunz von der Gesellschaft Tiffany and Co. vorgeschlagen.
  2. Der Fund von Moissanit im Diablo Canyon wurde lange mit einer Kontamination durch Karborundum, das von Schleifwerkzeugen abgesplittert sei, erklärt.
  3. Die Analyse der im Murchison-Meteoriten gefundenen Stücke von Siliciumcarbid ergab ein abnormales Verhältnis von Kohlenstoff und Silicium, was auf einen Ursprung außerhalb unseres Sonnensystems hinweist.
  4. 1998 brachten Charles and Colvard als erstes Unternehmen Moissanit auf den Schmuckmarkt, nachdem ihre Firma das Patent für die Produktion und die Zucht von Siliciumcarbid im Labor erhalten hatte.
  5. Auch andere Firmen, nicht nur Charles and Colvard bemühen sich, Moissanit synthetisch herzustellen. Und so erscheint dieser einem Diamanten so ähnliche Stein auf dem Markt auch unter Handelsnamen wie Amora oder Berzelian.
  6. Ein Moissanit wird stets nach Millimetern und nicht nach Karat verkauft und gekauft. Das traditionelle Karatgewicht wurde ursprünglich für Diamanten entwickelt. Ein Moissanit ist um etwa 10 % leichter als ein Diamant, weshalb bei den meisten Moissaniten im Handel die Größe in mm und bei DEW in kt (Gewichtsäquivalent zum Diamanten) angegeben wird.
  7. Moissanit unterscheidet sich auch durch seine physikalischen Eigenschaften von einem Diamanten: Er besitzt eine höhere elektrische Leitfähigkeit und eine andere Doppelbrechung. Darüber hinaus kann Thermolumineszenz die Farbe von Moissanit verändern - sogar schon bei etwa 66 ° C.
  8. Moissanite werden auch in der Industrie verwendet, wo sie oft Diamanten ersetzen, weil Diamanten zu teuer wären. Diesen im Labor hergestellte Stein können wir in Diamantkammern finden, die in wissenschaftlichen Experimenten verwendet werden. Auch in elektronischen Geräten werden Moissanite zum Schutz von Schaltungen in Motoren sowie Energieimpuls-Systemen benutzt. Außerdem werden sie bei der Herstellung von feuerfesten Ziegelsteinen und Halbleitern verwendet.
  9. Moissanite haben einen um 18 % besseren Glanz als Diamanten und einen um bis zu 50 % besseren als kubischer Zirkonia.
Wenn Sie an Schmuck mit Moissaniten interessiert sind, dann kontaktieren Sie uns.

Bildquelle: moissaniteco.com

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