Alexandrit – der Edelstein, der seine Farbe ändert

Alexandrit ist eine seltene Varietät des Chrysoberylls, die für ihren Farbwechsel berühmt ist: Bei Tageslicht erscheint der Stein grün, unter Kunstlicht schimmert er purpurrot. Verantwortlich für diesen Effekt ist eine Spur Chrom im Kristallgitter, in der Gemmologie wird er als Alexandrit-Effekt bezeichnet. Mit einer Härte von 8,5 auf der Mohs-Skala gehört Alexandrit zu den widerstandsfähigsten und zugleich seltensten Edelsteinen der Welt. Traditionell zählt er zu den Geburtssteinen für den Juni. Wegen der extremen Seltenheit und des hohen Preises natürlicher Exemplare kommen im Schmuck immer häufiger im Labor gezüchtete Alexandrite zum Einsatz, die identische chemische und optische Eigenschaften besitzen.

Was ist Alexandrit – die wichtigsten Eigenschaften

Alexandrit ist ein seltenes Mineral aus der Chrysoberyll-Gruppe mit der chemischen Formel BeAl₂O₄. Charakteristisch sind sein Pleochroismus und der Farbwechsel je nach Lichtquelle. Benannt wurde er 1834 nach dem russischen Zarewitsch und späteren Zaren Alexander II.

Mineralogische Einordnung und chemische Zusammensetzung

Alexandrit gehört zur Gruppe des Chrysoberylls – und ist nicht mit dem Beryll zu verwechseln, einem völlig anderen Mineral (zu dem etwa Smaragd und Aquamarin zählen). Chemisch handelt es sich um Berylliumaluminiumoxid (BeAl₂O₄) mit rhombischem Kristallsystem. Verwandte Steine derselben Familie sind der gelbgrüne Chrysoberyll und das Cymophan, also der Chrysoberyll mit Katzenaugeneffekt.

Warum ist Alexandrit so selten?

Seine Entstehung erfordert die gleichzeitige Anwesenheit von Beryllium und Chrom – zwei Elemente, die sich in der geologischen Umgebung fast nie begegnen. Beryllium reichert sich in felsischen Pegmatiten an, während Chrom für mafische und ultramafische Gesteine typisch ist. Alexandrit entsteht daher nur dort, wo diese beiden unterschiedlichen Gesteinstypen in Kontakt kommen (Mindat – Alexandrite).

Grundlegende Informationen

  • Edelsteinfamilie Chrysoberyll
  • Edelstein des Sternzeichens Zwillinge
  • Härte (Mohs-Skala)
    8,5
  • Fundorte Russland (Ural), Brasilien, Sri Lanka, Tansania, Madagaskar, Indien
  • Edelstein des Monats Juni
  • Farbe
    Blaugrün bis sattgrün (Tageslicht), blauviolett bis purpurn (Kunstlicht). Manche im Labor gezüchteten Alexandrite tendieren stärker ins Blaue und Violette.

Gemmologische Parameter von Alexandrit

  • Chemische Zusammensetzung BeAl₂O₄, Berylliumaluminiumoxid mit Chrombeimischung
  • Relative Dichte 3,68 bis 3,78
  • Kristallsystem Rhombische Kristalle, häufig Zwillinge
  • Brechungsindex 1,746 bis 1,755
  • Doppelbrechung 0,008–0,010
  • Strich Weiß
  • Absorptionsspektrum 680, 678, 665, 649, 640, 555 (Hauptband im gelbgrünen Bereich)
  • Fluoreszenz Bei manchen Exemplaren schwaches Rot
  • Pleochroismus Starker Trichroismus (grün, orangerot, gelb)
  • Spaltbarkeit Unvollkommen
  • Bruch Muschelig
  • GIA-Reinheitstyp Type II

Physikalische Eigenschaften von Alexandrit

Mit einer Härte von 8,5 auf der Mohs-Skala zählt Alexandrit zu den widerstandsfähigsten Edelsteinen – härter sind nur Korund (Saphir und Rubin), Moissanit und Diamant. Alexandrite enthalten jedoch häufig sichtbare Einschlüsse (sie fallen in GIA Type II), und je kleiner der Stein, desto mehr Defekte werden in der Regel belassen – kleinere natürliche Exemplare sind deshalb etwas empfindlicher, als ihre Härte allein vermuten ließe. Steine mit guter Reinheit eignen sich auch für Verlobungsringe mit Edelstein und anderen Schmuck zum täglichen Tragen.

Wie Alexandrit in der Natur entsteht

Alexandrit entsteht bei der Gesteinsmetamorphose unter sehr spezifischen Bedingungen. Sie erfordern die gleichzeitige Anwesenheit von Beryllium (Be) und Chrom (Cr) – Elementen, die sich in der Natur praktisch nicht begegnen. Berylliumreiche Pegmatitschmelzen müssen mit einem chromreichen Gesteinsumfeld reagieren. Gerade diese geologische Unwahrscheinlichkeit ist der Grund, warum Alexandrit zu den seltensten Edelsteinen des Planeten gehört.

Merkwürdigkeiten über Alexandrit
Smaragd bei Tag, Rubin bei Nacht

So beschreiben Gemmologen den idealen Alexandrit – einen Stein, der bei Tageslicht grün leuchtet und sich bei Kerzenschein in Purpur hüllt.

Ein geologischer Zufall

Alexandrit entsteht nur dort, wo Beryllium und Chrom aufeinandertreffen – zwei Elemente, die in der Erdkruste fast nie gemeinsam vorkommen. Deshalb zählt er zu den seltensten Edelsteinen der Welt.

Preis pro Karat

Die hochwertigsten natürlichen Alexandrite können im Preis pro Karat sogar Diamanten übertreffen – bei einer Auktion von Christie's in Genf wurde 2014 ein Exemplar von 21,41 ct für rund 1,3 Millionen Euro versteigert.

Das Phänomen des Farbwechsels – der Alexandrit-Effekt

Alexandrit ändert seine Farbe dank einer Spur von Chrom, das Aluminiumatome im Kristallgitter ersetzt. Der Alexandrit-Stein absorbiert die gelben Wellenlängen – bei Tageslicht erscheint er grün, unter Kunstlicht (Glühlampe, Kerze) mit überwiegend rotem Spektrum nimmt er einen purpurnen Schimmer an. Dieser Effekt wird fachlich als Alexandrit-Effekt bezeichnet und dient in der Gemmologie als diagnostisches Merkmal.

Warum Alexandrit seine Farbe ändert

Die Ursache liegt in der besonderen Art, wie die Chromionen Licht absorbieren. Chrom bildet Absorptionsbänder vor allem im gelbgrünen Teil des Spektrums. Das menschliche Auge ist für den grünen Spektralbereich deutlich empfindlicher als für den roten. Bei vollem Tageslicht nehmen wir deshalb das dominierende Grün wahr, während bei warmem Kunstlicht – wo der blaue und grüne Anteil fehlt – das Purpur überwiegt (International Gem Society).

„Bei Alexandrit ist nicht die Größe das Seltenste, sondern die Stärke der Verwandlung zwischen Tages- und Abendlicht." – Nikita, Goldschmied bei Eppi

Wie Alexandrit bei unterschiedlichem Licht aussieht

Gemmologen beschreiben das ideale Exemplar als „Smaragd bei Tag, Rubin bei Nacht". Die Stärke des Farbwechsels (die Intensität der Farbumwandlung) ist dabei der wichtigste Preisfaktor. Die hochwertigsten Alexandrite wechseln von sattem Grün oder Blaugrün ins Purpur. Steine geringerer Qualität zeigen tagsüber mitunter nur ein gelbliches Grün und nachts ein Braunrot.

Lichtart Wahrgenommene Farbe
Sonnen- / Tageslicht blaugrün bis sattgrün
LED (kaltweiß) grünblau
Glühlampe / Kerze purpurn bis kirschrot
Gedämpftes warmes Licht Zwischenton – violettgrau

Pleochroismus von Alexandrit

Alexandrit ist trichroisch – aus drei verschiedenen kristallographischen Richtungen betrachtet zeigt er drei unterschiedliche Farben (grün, orangerot und gelb). Dieses Phänomen unterscheidet sich vom Farbwechsel und überlagert ihn. Der Schleifer muss den Stein deshalb so orientieren, dass der Farbwechsel beim Blick durch die Tafel maximal zur Geltung kommt.

„Faszinierend an Alexandrit ist, wie er die Farbe direkt vor den Augen ändert. Jede Lichtart und jeder Blickwinkel holt einen anderen Ton aus ihm heraus." – Nikita, Goldschmied bei Eppi

Weitere Edelsteine mit starkem Pleochroismus sind etwa Tansanit mit ausgeprägtem Trichroismus oder Smaragd mit deutlichem Dichroismus.

Alexandrit-Preis – was ein echter Stein kostet

Der Preis von Alexandrit hängt maßgeblich von der Intensität des Farbwechsels ab, daneben von Gewicht, Reinheit und Herkunft. Natürliche Alexandrite in Edelsteinqualität bewegen sich etwa zwischen 400 Euro und rund 20 000 Euro pro Karat, wobei die besten russischen Exemplare mit ausgeprägtem Wechsel von Grün zu Purpur auch deutlich darüber liegen können. Im Labor gezüchtete Alexandrite sind bei gleichen chemischen und optischen Eigenschaften wesentlich erschwinglicher.

Faktoren, die den Preis beeinflussen

Der wichtigste Preisfaktor ist die Intensität des Farbwechsels. Ein idealer Übergang von sattem Grün zu Purpur steigert den Wert exponentiell. Weitere Faktoren sind die Sättigung und Reinheit beider Farben, das Gewicht in Karat (der Preis steigt nicht linear – bei Steinen über 1 ct schnellt er stark in die Höhe), die Reinheit (Alexandrite fallen in GIA Type II), der Schliff (er muss den Farbwechsel maximieren) und die Herkunft (Ural > Brasilien > übrige). Alexandrit wird üblicherweise weder thermisch noch chemisch behandelt.

Orientierende Preisspanne (pro Karat)

Größe Natürlich (Handelsqualität) Natürlich (Spitzenqualität) Im Labor gezüchtet
bis 0,5 ct 400–2 000 € 3 000–8 000 € 60–150 €
0,5–1 ct 2 000–8 000 € 10 000–24 000 € 150–400 €
1–2 ct 8 000–24 000 € 30 000–60 000 € 400–1 200 €
über 2 ct 24 000–80 000 € 70 000+ € 1 200+ €

Hinweis: Die Preise sind Richtwerte und hängen vom konkreten Stein, der Stärke des Farbwechsels und dem aktuellen Markt ab.

Alexandrit als Anlage-Edelstein

Der Preis natürlicher Alexandrite – besonders russischer Herkunft – steigt langfristig. 2014 wurde bei einer Auktion von Christie's in Genf ein russischer Alexandrit von 21,41 ct für rund 1,3 Millionen Euro versteigert. Das war der damalige Auktionsrekord für Alexandrit. Für eine Anlage empfiehlt sich ein Stein mit Zertifikat eines unabhängigen gemmologischen Labors, ausgeprägtem Farbwechsel und einem Gewicht über 1 Karat.

Natürlicher, im Labor gezüchteter und simulierter Alexandrit

Auf dem Markt unterscheiden wir drei Typen: natürlichen Alexandrit (in der Natur entstanden), im Labor gezüchteten Alexandrit (gleiche chemische und physikalische Eigenschaften, durch kontrollierte Kristallisation hergestellt) und simulierten Alexandrit (ein anderes Material, das das Aussehen nachahmt). Alle drei Typen haben ihren berechtigten Platz im Schmuck – sie unterscheiden sich jedoch in Preis und Herkunft.

Natürlicher Alexandrit

Der Preis von natürlichem Alexandrit spiegelt seine Seltenheit und die Qualität des Farbwechsels wider. Beim Kauf ist es wichtig, ein Schmuckstück aus einer geprüften Goldschmiede mit klar angegebener Herkunft des Steins zu wählen. Bei hochwertigen Anlage-Alexandriten empfiehlt sich ein Zertifikat eines unabhängigen gemmologischen Labors, etwa GIA, IGI, AGL oder Gübelin.

Ring mit natuerlichem Alexandrit
Ring mit natürlichem Alexandrit

Im Labor gezüchteter Alexandrit

Er entsteht durch kontrollierte Kristallisation im Labor, meist nach dem Czochralski- oder dem Flux-Melt-Verfahren. Er hat dieselbe chemische Zusammensetzung und Kristallstruktur wie natürlicher Alexandrit (BeAl₂O₄ + Cr) – die optischen und physikalischen Eigenschaften sind identisch. Die ersten kommerziell erfolgreichen synthetischen Alexandrite stellte Anfang der 1970er-Jahre die amerikanische Firma Creative Crystals her, später auch das japanische Unternehmen Kyocera. Preislich ist der im Labor gezüchtete Alexandrit um ein Vielfaches günstiger als natürlicher Stein vergleichbarer Qualität und zudem schonender für die Umwelt.

„Im Labor gezüchteter Alexandrit bietet denselben Farbwechsel wie natürlicher, ist aber für das tägliche Tragen erschwinglicher. Das Farbspiel kommt bei Steinen ab 4 mm am besten zur Geltung." – Nikita, Goldschmied bei Eppi
Ring mit Lab-Grown-Alexandrit
Ring mit zentralem, dunkelblauem Lab-Grown-Alexandrit.
Lesen Sie auch unseren Ratgeber zu im Labor gezüchteten Edelsteinen.

Simulierter Alexandrit und Imitationen

Ein simulierter Stein ist ein anderes Material, das Alexandrit nur optisch ähnelt. Die häufigsten Simulanten sind synthetischer Korund (Saphir) mit Vanadiumzusatz – eine traditionelle Imitation mit leichtem Farbwechsel –, daneben Glas (eine günstige Imitation ohne Kristallstruktur) und Spinell mit Vanadium. Simulanten haben eine abweichende Härte, Dichte und Brechungsindex und sind preislich deutlich günstiger.

Wie man echten Alexandrit erkennt

Zuverlässig zwischen natürlichem, im Labor gezüchtetem und simuliertem Alexandrit unterscheiden kann mit Sicherheit nur ein gemmologisches Labor mittels Spektroskopie und Einschlussanalyse. Einige Merkmale lassen sich aber auch ohne Spezialausrüstung orientierend beobachten:

  • Farbwechsel – hochwertiger Alexandrit wechselt bei Tageslicht von Blaugrün oder Grün zu Purpur unter warmem Kunstlicht.
  • Aussehen des Steins – natürliche Alexandrite enthalten in der Regel kleine Einschlüsse, während im Labor gezüchtete Steine optisch rein sind.
  • Herkunft und Transparenz des Verkäufers – beim Kauf ist es wichtig, eine geprüfte Goldschmiede zu wählen, die klar angibt, ob es sich um einen natürlichen oder im Labor gezüchteten Stein handelt.

Bei hochwertigen Anlage-Alexandriten empfiehlt sich üblicherweise ein Zertifikat eines unabhängigen gemmologischen Labors, etwa GIA, IGI, AGL oder Gübelin.

Wussten Sie schon? Jedem Schmuckstück mit Alexandrit von Eppi legen wir ein eigenes Qualitätszertifikat bei, das die Eigenschaften des Steins und seine Entstehung angibt – natürlich oder im Labor gezüchtet.

Roher Alexandrit und seine Verarbeitung

Roher Alexandrit kristallisiert im rhombischen System und bildet häufig charakteristische Zwillinge in Form eines sechsstrahligen Sterns – ein typisches Merkmal russischer Exemplare. Schleifer verarbeiten ihn meist zu Ovalen und anderen Mischschliffen (Cushion, Smaragdschliff), weil diese Formen den Farbwechsel optimal zur Geltung bringen.

Geeignete Schliffe für Alexandrit

  • Oval – die häufigste Wahl, ein guter Kompromiss aus Ausbeute und Schönheit.
  • Rund (Brillantschliff) – maximale Brillanz, beliebt auch in Verlobungsringen mit Edelstein.
  • Princess – ein moderner quadratischer Schliff mit markantem Funkeln.
  • Smaragdschliff (Emerald Cut) – für Steine mit hoher Reinheit, betont die Klarheit.
  • Cabochon – für Steine mit Katzenaugeneffekt oder geringerer Reinheit.

Der Schleifer muss den Stein so orientieren, dass der Farbwechsel durch die Tafel (die obere Fläche des Steins) sichtbar ist. Gerade die richtige Orientierung entscheidet über den endgültigen Wert des geschliffenen Steins.

Alexandrit im Schmuck – so wählen Sie das richtige Stück

Dank seiner hohen Härte eignet sich Alexandrit auch für Schmuck zum täglichen Tragen, einschließlich Verlobungsringen. Zu den beliebtesten Stücken zählen Alexandrit-Ohrringe und -Anhänger, die schön auf das wechselnde Licht im Tagesverlauf reagieren. Schmuck mit Alexandrit ist auch für Abendanlässe beliebt, wo Kunstlicht die effektvolle Verwandlung in Purpurtöne hervorruft.

Verlobungsringe mit Alexandrit

Alexandrit ist eine originelle Alternative zum klassischen Diamant. Jedes Licht holt einen anderen Ton aus ihm heraus – von kühlen Grünblautönen über elegantes Graulila bis zum tiefen abendlichen Purpur. Am besten kommt er in schlichten, zeitlosen Fassungen zur Geltung, die seinem natürlichen Farbwechsel Raum lassen – ein klassischer Solitär, der Halo-Stil oder ein Ring mit seitlichen Diamanten.

  • Ring mit Alexandrit und seitlichen Salt and Pepper Diamanten Imelda
    Ring mit Alexandrit und seitlichen Salt and Pepper Diamanten Imelda
  • Goldener Ring mit Alexandrit und Diamanten Pallavi
    Goldener Ring mit Alexandrit und Diamanten Pallavi
  • Verlobungsring mit Lab Grown Alexandrit und Diamanten Olha
    Verlobungsring mit Lab Grown Alexandrit und Diamanten Olha
  • Verlobungsring mit Alexandrit und Diamanten Sheldo
    Verlobungsring mit Alexandrit und Diamanten Sheldo
  • Goldener Verlobungsring mit Alexandrit Yadu
    Goldener Verlobungsring mit Alexandrit Yadu
  • Goldener Ring mit Lab Grown Alexandrit in Herzform und Diamanten Harold
    Goldener Ring mit Lab Grown Alexandrit in Herzform und Diamanten Harold

Geeignete Metalle für Alexandrit-Schmuck

Gelb- und Roségold bilden tagsüber einen reizvollen Kontrast zu den Grünblautönen des Alexandrits und unterstreichen am Abend schön seine Purpurnuancen. Die Kombination mit Weißgold oder Platin wirkt neutraler und lässt den Farbwechsel des Steins voll zur Geltung kommen.

Ohrringe mit Alexandrit
Goldene Ohrstecker mit Princess-Alexandriten
Ring mit Alexandrit
Eindrucksvoller Verlobungsring mit blauviolettem Alexandrit im beliebten Halo-Stil

Pflege von Schmuck mit Alexandrit

Alexandrit ist ein widerstandsfähiger Edelstein, der sich für das tägliche Tragen eignet – mit ein paar einfachen Regeln behält er seinen vollen Glanz. Reinigen Sie ihn mit lauwarmem Wasser und einer neutralen Seife mit einer weichen Bürste, meiden Sie bei Steinen mit sichtbaren Einschlüssen Ultraschallreiniger und bewahren Sie ihn getrennt von härteren Steinen wie Diamant und Saphir auf.

Wie man Alexandrit reinigt

Lauwarmes Wasser mit neutraler Seife und eine weiche Bürste (etwa eine Zahnbürste mit weichen Borsten) genügen für die normale Reinigung. Nach dem Abspülen mit einem weichen Tuch trocknen. Meiden Sie scheuernde Mittel und überlassen Sie Ultraschall- oder Dampfreiniger lieber der Einschätzung des Goldschmieds – besonders bei Steinen mit sichtbaren Einschlüssen, die von Natur aus empfindlicher sind.

Was Alexandrit schadet

Harte Stöße können zu Absplitterungen führen, vor allem bei Steinen mit ausgeprägteren Einschlüssen. Aggressive Chemikalien (Chlor im Schwimmbad, Reinigungsmittel) schädigen die Oberfläche. Beim Sport und bei der Hausarbeit ist es deshalb besser, den Schmuck abzulegen.

Bei jedem bei Eppi gekauften Schmuckstück haben Sie Anspruch auf lebenslangen Service kostenlos – professionelle Reinigung, Kontrolle der Steinfassung und normale Pflege einmal jährlich. So behält Ihr Alexandrit-Schmuck ein Leben lang seine Schönheit. Vereinbaren Sie eine persönliche Online-Beratung oder kontaktieren Sie uns.

Alexandrit im Vergleich zu anderen farbwechselnden Edelsteinen

Alle farbwechselnden Edelsteine gelten in der Gemmologie als selten. Alexandrit ist der bekannteste, aber nicht der einzige Stein, der seinen Ton je nach Beleuchtung ändern kann.

  • Saphir – leichter Farbwechsel (blau → violett), Härte 9. Nur ein kleiner Teil der Saphire kann die Farbe wechseln, im normalen Handel begegnet man ihnen selten.
  • Granat – mittlerer bis starker Farbwechsel, Härte 7–7,5. Hochwertige Exemplare mit ausgeprägtem Wechsel sind extrem selten und zählen zu den begehrtesten Sammlersteinen.
  • Spinell – mittlerer Farbwechsel, Härte 8. Farbwechselnder Spinell ist ein seltener Sammlerstein mit steigendem Preis, eher bei spezialisierten Händlern erhältlich.

Kleine Alexandrite unter 3 mm – warum eine Alternative sinnvoll sein kann

Alexandrit leuchtet erst ab einer gewissen Größe voll auf. Steine kleiner als 3 mm sind meist sehr hell und ihr charakteristischer Farbwechsel ist kaum sichtbar. Aus unserer Erfahrung wirken so kleine Alexandrite im Schmuck nicht so effektvoll, wie man erwarten würde – wir empfehlen daher, Edelsteine in Betracht zu ziehen, die in kleinen Größen besser zur Geltung kommen.

Wenn Sie an Alexandrit gerade seine Vielfarbigkeit reizt, könnten Ihnen Schmuckstücke mit Cluster-Fassung gefallen. Die einzelnen Steine wechseln zwar nicht die Farbe, erzeugen aber in der Kombination von zwei bis vier verschiedenen Tönen einen ähnlich lebendigen Eindruck.

Grüne und blaugrüne Töne – Edelsteine wie Smaragd, Moldavit, grüner Saphir, grüner Turmalin oder Olivin bieten eine breite Palette grüner Nuancen. Purpurne und rote Töne vertreten am besten Rubin, Granat und seine purpurne Variante Rhodolith oder roter Turmalin, die auch in kleinen Größen ihre satte Farbe halten.

Schmuckset aus Cluster-Schmuck mit Moldaviten, gruenen Saphiren und Diamanten
Cluster-Set mit Moldaviten und grünen Saphiren – zwei Grüntöne in einem Schmuckstück.
Cluster-Ring mit rosa Turmalin, violettem Tansanit und rotem Rubin
Der Cluster-Ring vereint dunkelrosa Turmalin, violetten Tansanit und roten Rubin.

Blaue Töne – eine ausgezeichnete Wahl ist der London Topas mit seiner tiefblauen Farbe, die auch in kleineren Größen zur Geltung kommt. Farbspiel – wenn Sie an Alexandrit seine Farbwandelbarkeit fasziniert, sehen Sie sich auch unseren Opal-Schmuck an – dank der Opaleszenz wechseln in ihm je nach einfallendem Licht verschiedenfarbige Blitze.

Anhaenger mit London Topas und Diamant
London Topas mit tiefblauer Farbe.
Ring mit natuerlichem schwarzem Opal mit gruenen Reflexen
Ring mit natürlichem schwarzem Opal mit grünen Reflexen.

Alexandrit-Katzenauge

Das Alexandrit-Katzenauge ist eine extrem seltene Varietät, die den Farbwechsel mit Chatoyance kombiniert – einem Lichtstreifen, der über den Stein zieht, ähnlich der Pupille im Auge einer Katze. Er entsteht durch mikroskopische parallele Einschlüsse, die das Licht in eine Linie reflektieren. Es handelt sich um einen der seltensten und teuersten Effektedelsteine überhaupt.

Er wird ausschließlich zum Cabochon geschliffen (eine gewölbte, runde Form) – nie zu Facetten. Der Katzenaugeneffekt ist nur bei richtiger Orientierung des Kristalls deutlich. Die Preise können 2- bis 5-mal höher liegen als bei gewöhnlichem Alexandrit vergleichbarer Größe. In der Natur ist er sehr selten, und der Großteil des Angebots stammt aus Sri Lanka und Brasilien.

Alexandrit als Geburtsstein und Stein zum Hochzeitsjubiläum

Nach dem System der American Gem Trade Association ist Alexandrit ein Geburtsstein für den Juni (zusammen mit Perle und Mondstein). Er eignet sich außerdem als traditionelles Geschenk zum Hochzeitsjubiläum – klassisch zum 55., in manchen Traditionen auch zum 15. Jahrestag.

Geburtsstein Juni

Für im Juni Geborene ist Alexandrit eine besonders interessante Wahl – ein einziger Stein, der dank seines Farbwechsels bei jeder Beleuchtung ein wenig anders aussieht. Ein Schmuckstück mit Alexandrit kann auch für diejenigen ein originelles Geburtstagsgeschenk sein, die glauben, dass sie nichts mehr überrascht.

Symbolik des Alexandrits (Tradition und historischer Kontext)

Alexandrit wird traditionell mit Gleichgewicht, Intuition und der Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen, in Verbindung gebracht – Eigenschaften, die seine wandelbare Natur sinnbildlich widerspiegelt. In der Astrologie (Tradition, keine Wissenschaft) wird er den Sternzeichen Zwillinge, Löwe, Skorpion und Wassermann zugeordnet.

Hinweis: Eppi schreibt Alexandrit keine heilende Wirkung zu. Die oben genannte Symbolik wird ausschließlich als historische und kulturelle Tradition dargestellt.

Lesen Sie auch: Geburtssteine nach Geburtsmonat – die komplette Übersicht

Fundorte von Alexandrit weltweit

Die historisch wertvollsten Alexandrite stammen aus dem russischen Ural, wo die Lagerstätten allerdings praktisch erschöpft sind. Heute wird Alexandrit vor allem in Brasilien, auf Sri Lanka, in Tansania, auf Madagaskar, in Indien und Simbabwe abgebaut. Die Ural-Herkunft erzielt nach wie vor die höchsten Preise, weil diese Steine den stärksten Farbwechsel zeigen.

Russland (Ural) – die ursprüngliche und wertvollste Lagerstätte

Die Fundstellen Tokowaja und Isumrudnyje Kopi in der Umgebung von Jekaterinburg sind das historische Herz des Alexandritabbaus. Die Ural-Steine zeichnen sich durch die sattesten Farben und den ausgeprägtesten Wechsel aus. Der Untertageabbau in der Lagerstätte Malyschewskoje wurde im Januar 1995 nach dem Zusammenbruch der sowjetischen Wirtschaft eingestellt. Nach 2004 versuchten ausländische Investoren, das Bergwerk teilweise wieder in Betrieb zu nehmen, doch die Förderung von Alexandrit in Edelsteinqualität bleibt minimal. Neue russische Alexandrite gelangen nur sporadisch auf den Markt, und der Preis der Ural-Steine kann zwei- bis dreimal höher liegen als bei vergleichbarer Qualität aus anderen Fundorten.

Brasilien – Hematita in Minas Gerais

Der bedeutendste Fund war die Lagerstätte Hematita in Minas Gerais in den 1980er-Jahren, die ein regelrechtes „Alexandritfieber" auslöste – der intensive Abbau dauerte nur 12 Wochen, bevor die Vorräte stark erschöpft waren. Gerade aus diesem Bergwerk stammt auch der berühmte Whitney Alexandrite, heute ausgestellt im Smithsonian. Brasilianische Alexandrite sind oft größer, dafür mit weniger intensivem Farbspiel.

Asiatische und afrikanische Lagerstätten

Sri Lanka ist eine historisch wichtige Quelle für Alexandrite, darunter einige der größten bekannten geschliffenen Exemplare. Tansania (Tunduru, Manyara) liefert kleinere, aber farblich hochwertige Steine. Madagaskar (Ilakaka) wurde nach 1990 zu einer wichtigen Quelle, und manche madagassischen Alexandrite überraschen mit einem hervorragenden Farbspiel. Indien (Andhra Pradesh) liefert kommerzielle Mengen und Simbabwe (Novello) besticht durch einen ausgezeichneten Farbwechsel, allerdings in winzigen Größen.

Warum natürlicher Alexandrit heute so selten ist

Der Abbau ist begrenzt und unvorhersehbar. Der Großteil der Rohsteine erreicht keine Edelsteinqualität, und Steine über 1 Karat mit ausgeprägtem Farbwechsel sind extrem selten. Das ist der Hauptgrund für die Beliebtheit der im Labor gezüchteten Alexandrite, die identische chemische und optische Eigenschaften zum Bruchteil des Preises bieten.

Geschichte und Entdeckung des Alexandrits

Alexandrit wurde in den 1830er-Jahren in den Smaragdminen am Fluss Tokowaja im russischen Ural entdeckt. Seinen Namen erhielt er nach dem Zarewitsch und späteren Zaren Alexander II., und weil sein grünrotes Farbspiel den Farben des zaristischen Russlands entsprach, wurde er rasch zum Nationalstein.

Die Entdeckung im Ural

Die ersten Fundstellen waren die Smaragdminen in der Umgebung von Jekaterinburg im Gebiet Swerdlowsk. Der finnische Mineraloge Nils Gustaf Nordenskiöld beschrieb den Stein als Erster und hielt ihn zunächst für einen Smaragd – seine ungewöhnliche Härte wies ihn jedoch auf eine andere Identität hin. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass der Stein zuvor von Jakow Kokowin, dem Verwalter der örtlichen Schleiferei, gefunden worden sein könnte. Den Namen „Alexandrit" setzte Graf Lew Perowski durch, der den Stein 1834 dem künftigen Zaren schenkte; die erste wissenschaftliche Beschreibung unter diesem Namen erschien allerdings erst 1842 (GIA – Alexandrite).

Alexandrit im viktorianischen und edwardianischen Zeitalter

Russische Alexandrite wurden an renommierte Juwelierhäuser exportiert, darunter Tiffany & Co. George Frederick Kunz, der Chefgemmologe von Tiffany, baute eine umfangreiche Alexandrit-Sammlung auf und trug zu ihrer Beliebtheit in der westlichen Welt bei. Nach der Erschöpfung der Ural-Lagerstätten Ende des 19. Jahrhunderts wurde Alexandrit nahezu unerhältlich – das änderte sich erst mit den neuen Funden in den 1980er-Jahren in Brasilien.

Berühmte Alexandrite weltweit

Zu den bekanntesten Alexandriten der Welt gehören Exemplare, die in den großen Museen aufbewahrt werden und die außergewöhnliche Seltenheit dieses Edelsteins belegen.

Alexandrite im Smithsonian

In den Sammlungen des National Museum of Natural History in Washington D.C. befindet sich ein geschliffener Alexandrit von 65,7 ct aus Sri Lanka – einer der größten geschliffenen Alexandrite der Welt. Im selben Museum ist auch der Whitney Alexandrite (17,08 ct) aus dem brasilianischen Bergwerk Hematita in Minas Gerais ausgestellt, der Sammlung 2009 von der Mäzenin Coralyn Wright Whitney geschenkt. Dieses Exemplar besticht durch eine außergewöhnliche Intensität des Farbwechsels (Smithsonian – Whitney Alexandrite).

Warum ein Alexandrit-Schmuckstück bei Eppi kaufen

Alexandrit ist ein Edelstein, der Seltenheit, Außergewöhnlichkeit und praktische Widerstandsfähigkeit vereint. Dank seines einzigartigen Farbspiels ist er die ideale Wahl für alle, die etwas Besonderes suchen – ob als Verlobungsring, Geburtstagsgeschenk oder Anlage in ein Familienschmuckstück.

  • Lebenslanger Service kostenlos – regelmäßige Reinigung, Kontrolle der Steinfassung und übliche Pflege einmal jährlich
  • Eppi-Qualitätszertifikat zu jedem Schmuckstück mit Edelstein – Steinart, Karat, Reinheit, Farbe, Herkunft
  • Maßgefertigter Schmuck – die Möglichkeit, Alexandrit-Schmuck genau nach Ihren Vorstellungen anfertigen zu lassen
  • Natürliche und im Labor gezüchtete Alexandrite – zur Auswahl nach Vorliebe und Budget
  • Kostenloser Versand und 120 Tage Rückgaberecht
  • Fertigung aus recycelten Metallen – bis zu 90 % des Schmucks aus recyceltem Gold, Silber und Platin
  • Goldene Ohrringe mit Princess-Alexandriten Enola
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  • Verlobungsring mit Alexandrit und Moissaniten Medrie
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  • Goldanhänger mit Alexandrit und Diamant Emolyna
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  • Goldene Ohrstecker mit Alexandriten Hulda
    Goldene Ohrstecker mit Alexandriten Hulda
  • Verlobungsring mit einem Alexandriten und Diamanten im Halo-Stil Condeh
    Verlobungsring mit einem Alexandriten und Diamanten im Halo-Stil Condeh
  • Ring mit Alexandrit und Lab Grown Diamanten Guerra
    Ring mit Alexandrit und Lab Grown Diamanten Guerra

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Häufig gestellte Fragen zu Alexandrit

Was ist Alexandrit?

Alexandrit ist eine seltene Varietät des Chrysoberylls (BeAl₂O₄), die je nach Lichtart die Farbe von Grün zu Purpur wechselt. Er gehört zu den seltensten Edelsteinen der Welt.

Warum ändert Alexandrit seine Farbe?

Den Farbwechsel verursacht eine Spur Chrom, die den gelben Teil des Lichtspektrums absorbiert. Bei kaltem Tageslicht erscheint der Stein grün, unter warmem Kunstlicht purpurn.

Wie viel kostet ein Alexandrit?

Der Preis eines natürlichen Alexandrits in Edelsteinqualität liegt orientierend zwischen 400 Euro und über 80 000 Euro pro Karat, je nach Qualität, Größe und Herkunft. Ein im Labor gezüchteter Alexandrit ist wesentlich erschwinglicher – ab etwa 60 Euro pro Karat.

Wie unterscheidet man einen echten Alexandrit von einem synthetischen?

Den Unterschied zwischen einem natürlichen und einem im Labor gezüchteten Alexandrit kann mit Sicherheit nur ein gemmologisches Labor mittels Spektroskopie und Einschlussanalyse bestimmen. Wenn Sie den Kauf eines hochwertigen natürlichen Alexandrits erwägen, empfehlen wir, den Stein von einem unabhängigen gemmologischen Labor zertifizieren zu lassen, etwa GIA, IGI, AGL oder Gübelin.

Ist Alexandrit eine gute Anlage?

Natürliche Alexandrite über 1 Karat mit ausgeprägtem Farbwechsel und einem Zertifikat eines anerkannten Labors zählen zu den wertsteigernden Anlage-Edelsteinen. Ural-Exemplare gehören langfristig zu den begehrtesten Sammlersteinen.

Für wen ist Alexandrit der Geburtsstein?

Alexandrit ist im System der American Gem Trade Association der moderne Geburtsstein für den Juni. Er ist außerdem ein traditionelles Geschenk zum 55. Hochzeitstag, und manche Quellen ordnen ihn auch dem 15. Hochzeitstag zu.

Ist Alexandrit widerstandsfähig genug für den täglichen Gebrauch?

Ja. Mit einer Härte von 8,5 auf der Mohs-Skala gehört Alexandrit zu den widerstandsfähigsten Edelsteinen – härter sind nur Korund (Saphir und Rubin), Moissanit und Diamant. Steine mit guter Reinheit (ohne größere Einschlüsse, die ihn empfindlicher machen können) eignen sich auch für Verlobungsringe und anderen Schmuck zum täglichen Tragen.

Wo wird Alexandrit abgebaut?

Die bekanntesten Lagerstätten liegen in Russland (Ural), Brasilien (Hematita, Minas Gerais), auf Sri Lanka, in Tansania, auf Madagaskar, in Indien und Simbabwe. Russische Alexandrite erzielen wegen ihres außergewöhnlichen Farbwechsels die höchsten Preise.

Wie reinigt man Schmuck mit Alexandrit?

Am sichersten ist die Reinigung mit lauwarmem Wasser, neutraler Seife und einer weichen Bürste. Meiden Sie aggressive Chemikalien und bei Steinen mit Einschlüssen auch Ultraschallreiniger.

Gibt es Alexandrit mit Katzenauge?

Ja, das Alexandrit-Katzenauge ist eine extrem seltene Varietät, die den Farbwechsel mit Chatoyance (einem Lichtstreifen) kombiniert. Es zählt zu den teuersten Effektedelsteinen überhaupt.

Was ist ein im Labor gezüchteter Alexandrit?

Ein im Labor gezüchteter Alexandrit ist ein Stein mit derselben chemischen Zusammensetzung, Kristallstruktur und denselben optischen Eigenschaften wie ein natürlicher, der durch kontrollierte Kristallisation im Labor entsteht. Er ist erschwinglicher und schonender für die Umwelt.

Was ist der Unterschied zwischen Alexandrit und einem farbwechselnden Saphir?

Auch ein Saphir kann die Farbe wechseln, doch der Wechsel ist in der Regel weniger ausgeprägt als bei Alexandrit. Chemisch und physikalisch handelt es sich um völlig unterschiedliche Minerale – Alexandrit ist ein Chrysoberyll (BeAl₂O₄), Saphir ein Korund (Al₂O₃).

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