Turmalin

Die faszinierenden Farbtöne eines Turmalins haben mehrere Gründe. Komplexes Aluminium Borosilikat kann Spuren von Eisen und Titan enthalten, was dann die Grün- und die Blautöne verursacht. Mangan führt zu Rot- und Rosatönen und wahrscheinlich auch zu Gelb. Einige Turmaline können durch Strahlung rosa oder gelb gefärbt worden sein, sei es auf natürlichem Wege oder im Labor. Es gibt keine zwei identischen Turmaline auf der Welt, jeder ist einfach einzigartig. Dieser Stein verblüfft mit seinen physikalischen Eigenschaften die Wissenschaftler und die Designer lieben ihn wegen der vielen Möglichkeiten, die er ihnen bietet.

Der Name Turmalin stammt aus der ursprünglichen Sprache Sri Lankas und bedeutet „Stein, der Asche anzieht“.

Als ein spanischer Konquistador im 16. Jahrhundert in Brasilien Schlamm mit grünen Steinen wusch, glaubte er, einen Smaragd entdeckt zu haben. Diese Annahme währte ganze drei Jahrhunderte lang, bis die Wissenschaftler den Turmalin als eine Art Mineral identifizierten und anerkannten. Es ist nicht schwer zu verstehen, warum es zu diesem Irrtum kam. Ein Turmalin kann leicht mit anderen Edelsteinen verwechselt werden, da er sich durch eine breite Palette an schillernden Farben auszeichnet. Er besticht durch seine markanten Rot-, Pastellrosa- und Pfirsichtöne, er ist in kräftigem Smaragdgrün, leuchtendem Gelb und Dunkelblau zu finden, schlicht und einfach: kein anderer Stein kann mit seiner Farbpalette konkurrieren.

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Einer der ersten Berichte, in dem namentlich über den Turmalin gesprochen wurde, stammt nämlich aus Kalifornien aus dem späten 19. Jahrhundert. Schon früher versuchte ein bekannter Gemmologe aus Tiffanys Werkstatt, George F. Kunz, diesen Halbedelstein populär zu machen. Er schrieb über die Vorkommen an der Westküste und in Maine und schätzte die abgebauten Steine hoch ein. Trotz seiner amerikanischen Wurzeln lag der größte Markt seinerzeit jedoch in China, wo die Kaiserin selbst der Schönheit des Turmalins erlag. Bedeutende Fundstellen wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Brasilien entdeckt, und in den 1950er Jahren wurden Turmaline auch in anderen Teilen der Welt gefunden. Hochwertige rote Turmaline kommen zum Beispiel aus Madagaskar und Afghanistan.

Überblick

  • Edelsteinfamilie Mineral
  • Sternzeichen Waage und Schütze
  • Härte (Mohs-Härteskala)
  • Fundorte Sri Lanka, Afghanistan, Brasílien, USA, Afrika, Mexiko, Kanada, Madagaskar.
  • Geburtsstein Oktober
  • Farbe
    Farblos, Rosa, Braun, Rot, Gelb, Grün, Blau, Schwarz, Violett, Mehrfarbig

Gemmologische Parameter des Turmalíns

  • Chemische Zusammensetzung Veränderlich
  • Relative Dichte 2,82 bis 3,32
  • Kristallsystem Trigonal, lange Kristalle mit querliegenden Dreiecken an den Seiten
  • Brechungsindex 1,614 bis 1,666
  • Doppelbrechung -0,014 bis -0,032
  • Strichfarbe unklar
  • Absorptionsspektrum 451, 458, 498, 640
  • Fluoreszenz Keine, vereinzelt sehr schwach

Wir kaufen Turmaline

Turmaline gibt es in einer breiten Skala wunderschöner Farben. Er ist in der Tat einer der Steine mit dem umfassendsten Farbspektrum. Es gibt eine Reihe von Varietäten, je nach den Beimengungen von Elementen, die den Halbedelstein färben. Natürlich können sich einzelne Sorten miteinander vermischen und die genaue Zusammensetzung und die Art eines Turmalins zu bestimmen, ist für Gemmologen manchmal eine harte Nuss.

Farbe (color)

Der Turmalin kommt natürlicherweise in allen Farben des Regenbogens vor und weist manchmal sogar mehrfarbige Schattierungen in einem einzigen Stein auf. Die Farbe ist deshalb der Hauptaspekt bei der Bewertung eines Turmalins. Die Experten des GIA unterscheiden fünf Grundgruppen des Turmalins nach ihrem Gehalt an Spurenelementen.

Farbige Turmaline - Elbaite

Diese Gruppe von Turmalinen ist am größten und aus ihr stammen die bekanntesten und beliebtesten Schmucksteine. Unter den üblichen Spurenelementen sind Natrium, Lithium, Aluminium und gelegentlich Kupfer zu nennen. Sie treten am häufigsten in magmatischen Gesteinen auf, die Granit enthalten.

Rubellit

Rubellit

Eine der gefragtesten und gut erhältlichen Farbtöne ist die als Rubellit bekannte Sorte, die in Rosa-, Rot-, Purpurrot-, Orange-Rot- und Rotbraun-Tönen zu finden ist. Dieser Stein ähnelt einem Rubin und ist einer der wertvollsten und teuersten Turmaline.

Paraiba-Turmalin

Paraiba-Turmalin

Die Sorte Paraiba stammt aus Brasilien und ist ein intensiv gefärbter violett-blauer oder blauer Turmalin, dessen Farbe durch eine Beimischung von Kupfer entsteht. Er wurde erst Ende der 1980er Jahre entdeckt, aber er eroberte die Welt. Vor allem die Japaner konnten von den wunderschönen farbintensiven Steinen nicht genug bekommen. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrem begrenzten Vorkommen (außer Brasilien nur Nigeria und Mosambik) erreichen diese Halbedelsteine die höchsten Preise unter den Turmalinen. Paraiba-Turmaline gehören zwar zu den Elbaiten, werden aber unter ganz besonderen Bedingungen gebildet und enthalten eine Reihe von Spurenelementen wie Mangan und Kupfer. Stark nachgefragt werden die blauen und die violetten. Paraíbas werden am häufigsten in eine runde Form, eine Birnenform oder zu einem Oval geschliffen, weil diese seine einzigartigen Farben am besten zur Geltung bringen (diese Steine werden selten größer als 1 Karat gefunden).

Indigolith

Indigolith

Indigolith deckt das Farbspektrum von dunklem Lila-Blau über Blau bis Grün-Blau ab, von hellen Tönen bis hin zu dunklen. Diese Turmaline können sich sowohl durch kräftige und lebendige Farben auszeichnen sowie durch eine geringe Farbintensität und graue Reflexe.

Wassermelonen-Turmalín

Wassermelonen-Turmalín

Turmaline, die Melonen genannt werden, ähneln wirklich der Frucht, nach der sie ihren Namen erhielten: Sie sind innen rosa, außen grün. Ihre Kristalle werden in der Regel so geschliffen, dass beide Farben sowie ihr Übergang, der durch eine Änderung der Konzentration oder der Zusammensetzung von Spurenelementen während des Mineralwachstums entstanden ist, hervortreten.

Verdelith

Verdelith

Der Verdelith hat eine blattgrüne Farbe und ist die häufigste Varietät, die hauptsächlich aus den USA stammt. Die Farbsättigung hängt von der Beimengung von Chrom ab und kommt eher in kleineren Größen vor.

Achroit

Achroit

Der Achroit ist eine farblose Varietät des Turmalins, die unglaublich selten ist, aber ihr Preis reicht nicht an die farbigen Verwandten heran. An Achroiten sind eher die Sammler interessiert, die sich auf gut gewachsene Kristalle konzentrieren.

Dravite

Dravite werden hauptsächlich durch Beimengungen an Natrium, Magnesium und Aluminium gefärbt und kommen hauptsächlich in den Dolomiten und in Marmorgestein vor.

Dravit

Dravit

Der klassische Dravit lockt mit seiner durch seinen Magnesiumgehalt hell- bis dunkelbraunen Farbe, er gehört aber nicht zu den beliebtesten Schmucksteinen. Er kann aber auch gelb, grün oder blau sein.

Chrom-Dravit / Chrom-Turmalín

Chrom-Dravit / Chrom-Turmalín

Eine seltene Sorte ist der Chrom-Dravit oder Chrom-Turmalin, der eine tiefgrüne Farbe aufweist, die trotz seines Namens durch Vanadium und nicht durch Chrom verursacht wird. Er fungiert auf dem Markt als ideale Alternative zu den satten, kräftigen Tönen von Smaragden und dem zarten Grün des Olivins. Diese Turmaline sind transparent, von großer Brillanz und Reinheit und werden oft durch attraktive blaugrüne Reflexe zu einem besonderen Blickfang. Die meisten dieser Halbedelsteine sind auch pleochroitisch, erscheinen also aus einem Blickwinkel grün, aus einem anderen blau, und sie sind die begehrtesten und wertvollsten grünen Turmaline. Auf dem Markt sind eher Steine in dunkleren Farbtönen zu finden, die jedoch das Licht so intensiv absorbieren, dass sie fast schwarz erscheinen. Die Schleifer müssen sie parallel zur Länge der Kristalle schleifen, dennoch kann die Krone in unbeliebten Braun- oder Gelbtönen glänzen. Der Preis solcher Turmaline, manchmal auch als Olivensteine oder Ölsteine bezeichnet, entspricht bei weitem nicht dem Wert der leuchtend blaugrünen Steine.

Uvite

Uvite werden von Kalzium, Magnesium und Aluminium gefärbt und sie werden oft in Kalksteinen und in den Dolomiten gefunden. Oft ist dieser Stein mit Draviten gemischt.

Diese Sorte ähnelt den Draviten, bildet aber eher kurze und flächenreiche Kristalle. Dieser Stein hat verschiedene Farben, er gehört aber nicht zu den am meisten geschliffenen Steinen. Kräftig grüne Kristalle kommen aus Burma, goldbraune Turmalinblöcke stammen aus Sri Lanka.

Savannen-Turmalin

Savannen-Turmalin

Unter den Händlern haben sich die sogenannten Savannen-Turmaline einen guten Ruf erworben, das sind leuchtend gelbe Turmaline, die Dravite und Uvite mit Beimengungen von Eisen in sich vereinen.

Schörl

Schörl

Der normalerweise schwarze und völlig undurchsichtige Schörl kann selten auch bräunlichschwarz, blauschwarz oder sogar blau sein. Eisen und Natrium verleihen dem Schörl seine Farbe. Er kommt in verschiedenen Gesteinsarten vor.

Liddicoatit

Diese Sorte ist reich an Kalzium, Lithium und Aluminium. Sie befindet sich in Granit-Lavaströmen und bietet eine breite Palette an Farben.

Mehrfarbige Turmaline

Mehrfarbige Turmaline

Mehrfarbige Turmaline besitzen, wie der Name schon sagt, mehrere Farben - das sind nicht nur die Wassermelonen-Turmaline, sondern auch Liddicoatite, die in mehreren Nuancen leuchten.

Der Katzenaugeneffekt

Der Katzenaugeneffekt

Einige Turmaline können den Katzenaugeneffekt (Chatoyance) besitzen. Sie neigen dazu grün, blau oder rosa zu sein und haben im Vergleich zum Chrysoberyll-Katzenauge ein weiches und etwas milchig-trübes Auge. Diese Wirkung im Turmalin wird durch eine Reihe von dünnen röhrenförmigen Einschlüssen verursacht, die sich während des natürlichen Wachstums des Steins bilden.

Reinheit (clarity)

Farbige Turmaline entstehen in einer wasserreichen Umgebung, und daher bleibt die Flüssigkeit manchmal während ihres Wachstums im Kristall. Am häufigsten sind filamentöse (fadenförmige) Einschlüsse, die sich in Längsrichtung erstrecken. Unter der Lupe ist zu sehen, dass sie mit Flüssigkeit gefüllt sind, oder sie haben sichtbare Luftblasen. Auch hohle Einschlüsse sind üblich. Wenn der grobe Stein dann gut geschliffen wird, entsteht ein Katzenaugeneffekt. Wenn rote Turmaline durch eine tolle Farbe auffallen, wird eine gewisse Menge an Einschlüssen toleriert. Zu den unerwünschten gehören weißliche Einschlüsse, die selbst von dem hellsten und leuchtendsten Farbton nicht übertönt werden können. Bei hellen Steinen mit geringerer Farbintensität treten alle Unvollkommenheiten stärker hervor und bei den Händlern erzielen sie nur niedrige Preise. Auf der anderen Seite werden intensiv farbige Turmaline mit einer Reihe von Einschlüssen zu Cabochons geschliffen, bei denen ein Farbton hervorsticht, der die sonst unübersehbaren Einschlüsse überspielt. Für das Auge sichtbare Einschlüsse sind typisch für rosa und rote Turmaline, grüne Steine sind in der Regel rein (mit dem Auge sichtbare Unvollkommenheiten verringern den Wert von Halbedelsteinen erheblich). Bei anderen Farben gilt: Je auffälliger die Einschlüsse, desto niedriger der Preis. Zu den häufigsten Einschlüssen in Turmalinen gehören Risse, flüssigkeitsgefüllte Risse und nadelförmige Einschlüsse.

Schliff (cut) ud Form (shape)

Die längliche Form der Kristalle hat einen direkten Einfluss auf das endgültige Aussehen des Steins. Die Schleifer wählen oft rechteckige und quadratische Designs, die das Verlaufen der Farben ineinander betonen und die Art und Weise unterstützen, wie der Turmalin das Licht bricht. Als stark pleochroitischer Halbedelstein zeigt ein Turmalin aus unterschiedlichen Blickwinkeln unterschiedliche Farbtöne. Bei seitlicher Betrachtung des Kristalls kann er hellgrün erscheinen, bei einem Blick von oben in die Tiefe dunkelgrün bis schwarz. Durch das Schleifen und Ausrichten des Turmalins kann der Schleifer daher mit der Intensität des Farbtons spielen und somit den Preis des Steins erhöhen. Eine sehr beliebte Form ist die Smaragdform (emerald). Für hellere Steine eignen sich dreieckige und runde Formen.

Bearbeitung von Turmalinen

Diese Mineralsorten werden selten bearbeitet. Bei farbigen Steinen wird die Farbe manchmal durch Bestrahlung oder Begasung verstärkt.

Preis

Der Preis eines Turmalins hängt in erster Linie von seiner Farbe und von der Farbintensität ab. Turmaline mit seltenen Farben sind eindeutig teurer als gängige Farben.

Warum lieben wir den Turmalin?
Trigonales Kristallsystem

Turmalin kristallisiert in einem dreieckigen System. Kein anderes gewöhnliches Mineral bildet pyramidale Kristalle.

Wie eine Wassermelone

Der Wassermelonen-Turmalin ist außen grün und innen sanft rosa.

Liddicoatit

Der Turmalin der Sorte Liddicoatit wurde nach dem beliebten Direktor des GIA Richard T. Liddicoat benannt.

Mythen und Legenden

Eine alte ägyptische Legende erzählt, dass der Turmalin, als er vom Mittelpunkt der Erde zur Erdoberfläche wanderte, durch einen Regenbogen ging. Er rollte nach und nach durch alle Farben und manchmal auch durch zwei auf einmal. So erklärten sich die Leute seine große Farbpalette. Eine andere Legende erzählt von einem Künstler, der nach einem Rezept suchte, um seine Zeichnungen und Gemälde zu verbessern. Er war schon so verzweifelt, dass er die Sterne um Hilfe bat. Um ein Uhr morgens fand er prächtige Mineralien in verschiedenen Farben. In ihnen entdeckte er seine Farbinspiration und nannte den Stein dann den “Stein der Farbe”.

Im traditionellen Hinduismus glauben sie, dass der Turmalin hilft, ein Gleichgewicht zwischen den Energien des Körpers zu finden. Je nach der Farbe wirkt er auch auf verschiedene Chakren. Der rote Stein bezieht sich auf das Muladhara oder Basischakra, welches die Sexualität und das Überleben beeinflusst. Orangefarbener Turmalin entspricht Svadhistan, das Beziehungen, Geschlechtsorgane, Lust, Begeisterung und Kreativität kontrolliert. Gelber Turmalin entspricht dem dritten Chakra (Manipura) und ist mit dem Verdauungssystem, dem Stoffwechsel und der Angst verbunden. Wie Anahata konzentriert sich der grüne Halbedelstein auf Kommunikation, Denken und Ausdruck. Ein purpurroter Turmalin ist mit dem Chakra des dritten Auges verbunden und steht in Verbindung mit Intuition und Intellekt. Schließlich entspricht der rosa Stein der Sahasrara und dem Bewusstsein. Ein Wassermelonen-Turmalin soll Mut zur Liebe machen und zur Hingabe an andere.

Japanische Meister des Zen-Buddhismus betrachteten den Turmalin als ein unbewegliches Lebewesen. Der Brahmanismus identifizierte diesen Stein mit Shivaling, der Säule des absoluten Glanzes von Shiva, dem König der Yogis.

Der Überlieferung nach soll der schwarze Turmalin vor negativer Energie schützen, der braune hingegen wird als Reinigungsstein betrachtet. Der Stein in den Farben der Wassermelone soll angeblich bedingungslose Liebe unterstützen.

Im Mittelalter benutzte man den Turmalin als Schutz vor dem Tod, vor Trauer und Negativität. Der Stein sollte physische und psychische Krankheiten heilen, friedlichen Schlaf garantieren und Angst vertreiben.

Im 18. Jahrhundert meinten Schriftsteller, dass der Turmalin Schreibern, Schauspielern und allen, die sich in irgendeiner Weise in der Kunst verwirklichen, unterstütze. Die Niederländer hingegen glaubten, dass ein in Seide gewickelter Stein, der an das Gesicht gelegt wurde, Kindern mit Fieber beim Einschlafen helfen würde. In Afrika jedoch sollte Turmalin die geistig Verwirrten aus ihren Traumwelten wecken.

Die Alchemisten waren fasziniert von der pyroelektrischen Wirkung von Stein, daher hielten sie ihn für den Stein der Weisen. Dieses Material sollte Erkenntnis garantieren, dazu beitragen, Spiritualität zu beherrschen und gewöhnliches Metall in Gold zu verwandeln.

Afrikanische Stämme, amerikanische Indianer und australische Aborigines verwenden Turmalin heute noch als Talisman, um sich vor allen Gefahren zu schützen.

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Turmalin und seine Wirkungen

Der Turmalin ist ein Stein der Liebe, Freundschaft und guten Laune. Er sichert die Stärke und Stabilität von Beziehungen. Er stärkt Körper, Geist und hält das Nervensystem im Gleichgewicht. Er steigert auch die Kreativität, weshalb viele Künstler ihn als Talisman tragen. Turmalin wird manchmal auch als „elektrischer Stein“ bezeichnet, da er aufgrund seiner statischen Aufladung unter anderem Staub und Schmutz anzieht. Diese einzigartige Eigenschaft des Turmalins wirkt jedoch wohltuend auf den menschlichen Organismus und daher gilt er als ein Stein, der für die menschliche Gesundheit sorgt.

Der Turmalin ist in vielerlei Hinsicht einzigartig, wirkt nie nachteilig, wirkt zum Wohle seines Besitzers und bringt ihm Freude, absorbiert negative Schwingungen, beseitigt Stress, Wut, Angst und ist ein schamanischer Schutzstein. Er verhilft, sich und andere zu verstehen, steigert das Selbstbewusstsein, die Selbstständigkeit und hilft, einen Überblick über stressige Situationen zu gewinnen.

Er heilt Körper und Seele sowie Kinderkrankheiten, stärkt die Immunität, wirkt positiv auf das Herz und die Wirbelsäule, erleichtert eine Geburt und hilft bei Dyslexie.

Der schwarze Turmalin (Schörl) ist ein rezeptiver Stein, der dem Planeten Saturn und dem Erdelement zugeordnet ist. Als Schutzstein, der negative Energien aller Art zerstreut, zieht er die negativen Schwingungen anderer Menschen, deren Hass und Wut an, so dass diese uns also nicht zu sehr berühren. Er baut Stress ab, induziert Positivität, fördert kreatives Denken, deaktiviert pathogene Zonen, zerstört schädliche Strahlung von Geräten und Computern. Er stärkt das Immunsystem, schützt vor Viruserkrankungen, unterdrückt Schmerzen, stärkt das Nervensystem, schützt Muskeln und Sehnen.

Grüner Turmalin (Verdelith) ist ein rezeptiver Stein, der dem Planeten Venus und dem Erdelement zugeordnet ist. Er zieht Geld und geschäftlichen Erfolg an, bringt Reichtum und Wohlstand, fördert Offenheit, Kreativität und Geduld. Er entgiftet, wehrt Müdigkeit ab, reduziert Gewicht, heilt Augen, Herz, Gehirn, stärkt die Immunität, beruhigt hyperaktive Kinder und heilt Pflanzen.

Der rote Turmalin (Rubellit) ist ein projektiver Stein, der dem Planeten Mars und dem Element Feuer zugeordnet ist. Er unterstützt die Lebensfreude, gibt dem Körper Energie, Mut, bringt Liebe, entgiftet, unterstützt Leber und Milz, fördert die Durchblutung, macht die Gefäße durchlässiger und hilft bei Krämpfen.

Rosa Turmalin ist ein rezeptiver Stein, der dem Planeten Venus und dem Element Wasser zugeordnet ist. Er zieht Liebe und Freundschaft an, lehrt uns Weisheit und Mitgefühl, heilt Haut, Herz, Lunge und endokrine Drüsen.

Blauer Turmalin (Indigolith) ist ein rezeptiver Stein, der dem Planeten Saturn und dem Element Wasser zugeordnet ist. Er baut Stress ab, schafft Ruhe, lehrt Treue, Toleranz, hilft bei der Kommunikation, wirkt auf Nieren, Blase, Thymusdrüse, Hohlräume, Kehlkopf, Speiseröhre, Lunge, Sehkraft, Narben, Verbrennungen und Gehirn. Er hilft bei Sprachstörungen, harmonisiert Ungleichgewichte im Körper und bringt einen ruhigen Schlaf.

Wassermelonen-Turmalin ist ein projektiver und rezeptiver Stein, der dem Planeten Mars und Venus sowie den Elementen Feuer und Wasser zugeordnet ist. Er gleicht männliche und weibliche Energie im Körper aus, zieht die Liebe an, wirkt am besten auf ausgeglichene Menschen, aktiviert das Herzchakra, stärkt Zärtlichkeit und Freundschaft, vertieft Geduld, lehrt Taktgefühl und diplomatisches Handeln. Er lindert Angst und Depression, heilt seelische Verletzungen und alte Schmerzen und regeneriert die Nerven.

Mit seinen leuchtenden Farben hat der Turmalin die Waage in seiner Macht, er öffnet ihr Herz und nimmt ihr emotionale Flachheit. Er baut Stress ab, schafft somit eine positive Stimmung und steigert die Lebensfreude. In ihrer ausbalancierten Position lassen Turmaline die Waage nicht schwanken und öffnen die Schleusen ihrer Beredsamkeit. Durch den Turmalin fehlt es ihr nicht an Taktgefühl und Anstand, sodass sie erfolgreich starke Freundschaften und Beziehungen aufbauen kann. Der Edelstein ermöglicht es den Widdern, sich geduldig mit ihren Schwächen auszusöhnen. Zwillinge und Schütze lernen von ihm Konzentration, während Krebse ihre Weitsicht bewahren und keinem Pessimismus unterliegen. Ein Turmalin bindet die Zunge der Fische und führt sie zu kreativen Aktivitäten.

Der bekannteste Turmalin

Caesaris rubínus (Rubin des Kaisers)

Einen wunderschönen 52 Karat schweren rosafarbenen Rubellit schenkte der schwedische König Gustav III. der russischen Zarin Katharina II. der Großen. Zuvor war dieser Stein gegen Ende des 30jährigen Krieges aus der Prager Schatzkammer von schwedischen Soldaten gestohlen worden.

Caesaris rubínus (Rubin des Kaisers)

Weitere berühmte Turmaline

Die Brosche der Lily Safra

Die mit Turmalin und Diamant verzierte mohnblumenförmige Brosche, die der prominenten Philanthropin Lily Safra gehörte, wurde 2012 für mehr als 1,27 Millionen Dollar verkauft. Ein birnenförmiger Diamant wird von Blumenstengeln aus grünen Turmalinen umrankt. Die Mohnblüten bilden rote Rubellite.

Die Brosche der Lily Safra

Der Hansen-Turmalin

Ein Turmalin mit einem Gewicht von fast 377 Karat wurde von O. Hansen zu einem beeindruckenden Cabochon geschliffen. Gekonnt nutzte er den Übergang einzelner Farben, wodurch die Übergänge zu einem einzigartigen Teil des Designs wurden. Dieser Schmuck ist im Smithsonian Museum of Natural History ausgestellt.

Der Hansen-Turmalin

Hamlin-Kette

Dieses Collier ist mit 70 Maine-Turmalinen in verschiedenen Farben mit einem Gesamtgewicht von über 228 Karat verziert. Der Schmuck war erstmals 1893 auf der Weltausstellung zu sehen. Heute ist er ein wertvoller Teil der Sammlungen des Mineralogischen Museums der Harvard University.

Hamlin-Kette

Interessantes über Turmaline

  1. 1555 entdeckte die Expedition von Francisco Spinoza den ersten überlieferten "brasilianischen Smaragd": in Wahrheit einen grünen Turmalin.
  2. Beim Erhitzen wird der Turmalin leitfähig. Man kann ihn auch als piezoelektrisches Mineral bezeichnen: er kann bei Verformung elektrische Spannung erzeugen.
  3. Farblose Turmaline wurden früher in der Optik verwendet. Aus ihnen wurden Brillengläser geschliffen.
  4. Eine berühmte tschechische Turmalin-Lagerstätte lieferte eine neue Art von Elbait: Rossmanit.
  5. Der Povondrait wurde nach einem Turmalin-Experten benannt: Professor Povondra.
  6. Aufgrund seiner Farben wird der Turmalin leicht mit Amethyst, Chrysoberyll, Citrin, Granat, Smaragd, Kunzit, Morganit, Olivin, Prasiolith, Rubin, Topas und Zirkonium verwechselt.
  7. Im antiken Griechenland symbolisierte der Turmalin Unsterblichkeit.
  8. Die Rubine in der russischen Krone sind in Wirklichkeit Turmaline.
  9. Wegen seiner elektrischen Leitfähigkeit wird er auch in der Elektrotechnik verwendet.
  10. Der erste rosa Turmalin stammt aus dem Jahr 1000 n. Chr. und wurde in einen Goldring gefasst.
  11. Buchstäblich märchenhafte Turmaline wurden Ende des 19. Jahrhunderts in Kalifornien gefunden. Das waren wirklich schöne und große Steine : ein 400 karätiger rosa-roter Turmalin, ein makelloser 75karätiger Wassermelonen-Turmalin und ein 40 Karat schwerer grüner Turmalin.

Bildquellen: loveisspeed.blogspot.cz, thejewelleryeditor.com, dickinsondiamondco.com, palagems.com, gia.edu, gemssilver.com, thegemtrader.com, minerals.net, awminerals.com

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