Peridot (Olivin) – der Edelstein aus dem Erdmantel und aus Meteoriten
Aktualisiert: 25. August 2026
Peridot ist die Edelsteinvariante des Minerals Olivin, eines Magnesium-Eisen-Silikats mit der Formel (Mg,Fe)2SiO4. Als Peridot bezeichnet man seine durchsichtigen grünen Kristalle, die sich zum Schliff eignen; ein älterer Name dafür ist Chrysolith. Die grüne Farbe verdankt der Stein dem Eisen, einem der Grundbestandteile des Minerals, weshalb Peridot in keiner anderen Farbe als in Grüntönen vorkommt.
Ins mittelalterliche Europa brachten ihn vor allem die Kreuzritter, und die hiesigen Juweliere hielten ihn danach über Jahrhunderte für einen Smaragd – daher der Beiname „Smaragd der Kreuzritter“. Seine Mohshärte liegt bei 6,5–7. Er ist der Geburtsstein des Monats August und zählt zu den günstigsten grünen Edelsteinen überhaupt.
Inhalt des Artikels:
- Olivin, Peridot und Chrysolith – ein Stein, drei Namen
- Welche Farbe hat Peridot
- Preis von Peridot
- Qualität von Peridot: Reinheit, Schliff und Stufen AAA bis A
- Echten Peridot erkennen
- Peridot vs. Smaragd, Tsavorit und grüner Turmalin
- Peridot in Schmuckstücken
- Pflege von Peridotschmuck
- Vorkommen von Peridot
- Geschichte des Peridots
- Peridot als Geburtsstein und Hochzeitstag
- Die berühmtesten Peridote der Welt
- Warum Peridotschmuck bei Eppi kaufen
- Häufige Fragen zu Peridot
Olivin, Peridot und Chrysolith – ein Stein, drei Namen
Olivin wird üblicherweise als ein einzelnes Mineral behandelt. Genauer gesagt ist es der Name für einen bestimmten Kristallbau. Das verrät seine Formel (Mg,Fe)2SiO4: Die Klammer bedeutet, dass an derselben Stelle im Gitter sowohl Magnesium als auch Eisen sitzen kann, und zwar in beliebigem Verhältnis. Es ist also eine Struktur mit einem austauschbaren Baustein. Am einen Ende der Reihe steht das rein magnesiumhaltige Forsterit (Mg2SiO4), farblos bis hellgelb, am anderen das rein eisenhaltige Fayalit (Fe2SiO4), braun bis fast schwarz. Die meisten Steine liegen irgendwo dazwischen, und fachlich spricht man von einer Mischkristallreihe (Quelle: Mindat). Der grüne Peridot hält sich nahe am magnesiumhaltigen Ende der Reihe, und gerade das Verhältnis beider Metalle entscheidet über seinen Farbton.
Olivin, Peridot, Chrysolith – worin liegt der Unterschied
Ein Stein, drei Namen, doch jeder meint etwas leicht anderes:
| Name | Was genau gemeint ist | Wo er verwendet wird |
|---|---|---|
| Olivin | das Mineral als solches, einschließlich undurchsichtiger Körner im Gestein | Mineralogie, Geologie |
| Peridot | der durchsichtige grüne Kristall, der sich zum Schliff für ein Schmuckstück eignet | Juwelierhandwerk und internationaler Edelsteinhandel |
| Chrysolith | älterer Name für Peridot, mitunter auf hellere, gelbliche Steine eingeengt | ältere Literatur, heute kaum noch gebräuchlich |
Vereinfacht: Jeder Peridot ist ein Olivin, aber nicht jeder Olivin ist ein Peridot. Fast der gesamte Olivin auf der Erde bildet gewöhnliches Gestein und käme nie in ein Schmuckstück. Die Bezeichnung Chrysolith wurde früher auch für ganz andere Steine verwendet, etwa für Chrysoberyll, grünen Turmalin oder Demantoid, und ist deshalb missverständlich. Im Juwelierhandwerk hat sich heute der Name Peridot durchgesetzt.
Grundlegende Informationen
- Edelsteinfamilie Mineral aus der Olivin-Gruppe (Silikate)
- Sternzeichen-Edelstein Schütze
- Härte (Mohsskala)
6,5–7
- Vorkommen USA (Arizona), Pakistan, Myanmar, China, Vietnam, Tansania, Norwegen, vereinzelt auch Tschechien
- Geburtsstein des Monats August
- Farbe
von Gelbgrün über Olivgrün bis zu bräunlichem Grün
Gemologische Parameter des Peridots
- Chemische Zusammensetzung (Mg,Fe)2SiO4, Magnesium-Eisen-Silikat
- Relative Dichte 3,28–3,48 (grüne Steine meist 3,3–3,4, bräunliche am oberen Rand)
- Kristallsystem orthorhombisch (rhombisch)
- Brechungsindex 1,650–1,703
- Doppelbrechung 0,035–0,038
- Strich weiß
- Spaltbarkeit unvollkommen
- Bruch muschelig
- Glanz Glasglanz bis Fettglanz
- Absorptionsspektrum Banden bei etwa 493, 473 und 453 nm
- Fluoreszenz keine
Wie Olivin entsteht
Olivin gehört zu den Hauptmineralen des Erdmantels, also jener Schicht, die unter der Erdkruste liegt und bis in Hunderte Kilometer Tiefe reicht. Nach oben gelangt er meist dadurch, dass ihn aufsteigendes Magma mitführt. Die Kristalle finden sich deshalb in Basalten und ähnlichen Ergussgesteinen, oft in kugeligen Ansammlungen, die man Olivinknollen (auch Olivinbomben) nennt. Es sind Bruchstücke des Mantels, die das Magma auf dem Weg nach oben aufgenommen hat.
Die meisten rohen Körner sind für Juweliere unbrauchbar, weil sie winzig, rissig und trüb sind. Ein durchsichtiger Kristall, aus dem sich ein Stein von einigen Karat schleifen lässt, ist selten, und reine Stücke über 10 ct sind eine Rarität (Quelle: GIA).
Wissenswertes über Peridot
Ein Stein aus dem Erdmantel
Peridot ist einer der wenigen Edelsteine, die nicht in der Erdkruste entstehen, sondern tief darunter. An die Oberfläche bringt ihn das Magma.
Ein Edelstein, der vom Himmel fiel
Pallasit-Meteorite enthalten Olivinkörner, die sich schleifen lassen. Reine Körner sind jedoch selten, weshalb geschliffener Peridot aus einem Meteoriten zu den seltensten Edelsteinen zählt.
Olivin auf dem Mars
NASA-Sonden haben Olivin auch auf dem Mars nachgewiesen, auf einer Fläche größer als Bayern.
Welche Farbe hat Peridot
Peridot ist immer grün und kann keine andere Farbe haben. Seine grüne Farbe entsteht durch Eisen. Bei den meisten Edelsteinen ist das färbende Element nur eine Spurenbeimengung, hier ist es ein fester Bestandteil des Kristallgitters. Fachlich nennt man eine solche Färbung idiochromatisch.
Warum Peridot grün ist
Die grüne Farbe entsteht durch zweiwertiges Eisen (Fe²⁺). Der charakteristische olivgrüne Ton bildet sich bei etwa 12–15 % Eisen im Gitter. Bei höherem Anteil trübt die Farbe ins Bräunlichgrüne (Quelle: International Gem Society). Gelbliche Töne verursacht dreiwertiges Eisen (Fe³⁺). Steine mit geringerem Eisengehalt sind dagegen heller und haben einen limettengrünen Schimmer.
Welcher Farbton des Peridots ist am teuersten
Am teuersten verkauft sich auf dem Markt ein reines Grün ohne gelben oder braunen Ton. Solche Steine finden sich nur selten, und die meisten Peridote sind eher gelbgrün (Quelle: GIA). Im Schmuckstück wirkt jedoch auch ein hellerer, limettengrüner Ton frisch und lebendig, sodass hier der Geschmack entscheidet und nicht der Preis. Die kräftigste Farbe haben große Sammlersteine. In einem kleinen Stein legt das Licht einen kürzeren Weg zurück, es wird weniger davon absorbiert, und der Ton wirkt deshalb blasser. In Schmuck werden aber gewöhnlich viel kleinere Steine geschliffen als diese Sammlerstücke.
Interessant ist auch die Beständigkeit der Farbe. Weil das Grün aus der Grundzusammensetzung des Steins stammt und nicht aus Spurenbeimengungen, ändert Peridot seinen Ton kaum und wirkt bei Tageslicht ebenso grün wie abends unter der Lampe. Nur in direkter Sonne treten die gelben Töne etwas stärker hervor.
Beim Smaragd ist das anders. Seine grüne Farbe stammt aus Spuren von Chrom und Vanadium, sodass es stärker darauf ankommt, womit man ihn beleuchtet: bei Tageslicht wirkt er am kräftigsten, unter warmem Kunstlicht dagegen erwärmt sich sein Grün und nimmt einen leicht rötlichen Ton an. Peridot macht das nicht durch, und genau deshalb nannten ihn die Römer „Abendsmaragd“ – bei Kerzenlicht blieb er grün, während der Smaragd verblasste.
Preis von Peridot
Peridot zählt zu den günstigsten Edelsteinen mit sattem Grün. Ein vergleichbar gefärbter Smaragd oder Tsavorit kostet ein Vielfaches.
Was den Preis von Peridot beeinflusst
Am stärksten entscheidet die Farbe, danach kommen Reinheit und Größe des Steins. Der Preis pro Karat steigt mit der Größe zudem stark an, selbst bei gleicher Qualität – große reine Steine sind eben selten. Ein weiterer Faktor ist die Herkunft: am höchsten geschätzt sind Steine aus Myanmar und dem pakistanischen Sapat-Tal, aus denen große Stücke mit sattem grasgrünem Ton stammen. Ein brauner Stich drückt den Preis immer, unabhängig von der Größe.
Richtpreise für Peridot pro Karat
Die Preise unterscheiden sich je nach Quelle und Qualität des Steins. Die folgenden Spannen gelten für den Stein allein (ohne Schmuck) und sind als Richtwerte zu verstehen:
| Größe | Handelsqualität (A) | Mittlere Qualität (AA) | Spitzenqualität (AAA) |
|---|---|---|---|
| bis 2 ct | bis 8 €/ct | 20–40 €/ct | 40–80 €/ct |
| 2–10 ct | 8–24 €/ct | 40–80 €/ct | 80–200 €/ct |
| über 10 ct | 24–70 €/ct | 120–360 €/ct | ab 360 €/ct |
Was kostet ein Schmuckstück mit Peridot
Bei einem fertigen Schmuckstück bestimmen vor allem das Metall und etwaige Beisteine den Preis. Silberohrringe oder ein Anhänger mit Peridot bewegen sich deshalb im unteren dreistelligen Eurobereich, während ein Goldring mit Peridot und Diamanten deutlich höher liegt. Weil Peridot auch in größeren Formaten erschwinglich ist, bekommen Sie ein auffälliges Schmuckstück mit großem Stein zu einem vernünftigen Preis.
Qualität von Peridot: Reinheit, Schliff und Stufen AAA bis A
Die Qualität von Peridot beurteilen wir nach denselben Kriterien wie bei anderen Farbsteinen – nach Farbe, Reinheit, Schliff und Größe. Das mit Abstand größte Gewicht hat dabei die Farbe, erst danach kommen Reinheit (Zahl der Einschlüsse) und Größe.
Reinheit und „Seerosenblätter“
Höherwertige Peridote haben keine mit bloßem Auge sichtbaren Einschlüsse. Unter der Lupe zeigen sich in ihnen winzige Kristalle anderer Minerale und vor allem scheibenförmige Reflexionseinschlüsse, die man wegen ihres Aussehens „Seerosenblätter“ (englisch lily pads) nennt. Sie entstehen rund um einen winzigen Kristall oder einen winzigen Hohlraum im Inneren des Steins (Quelle: International Gem Society).
Mit bloßem Auge sichtbare dunkle Punkte senken den Preis eines Steins merklich. Die günstigsten Peridote haben eine blasse Farbe und auffällige schwarze Flecken.
Schliff und Form des Peridots
Peridot wird in der ganzen Bandbreite an Formen und Stilen geschliffen. Üblich sind runde (Rund), ovale (Oval), tropfenförmige (Pear), Kissen- (Cushion) und Navette-Formen (Marquise). Verwendet wird der Brillantschliff, in dem der Stein am stärksten funkelt, ebenso wie der Treppenschliff (Step) mit parallelen Facetten, an dem seine Reinheit zur Geltung kommt. Häufig sind auch Cabochons und Perlen.
Der Schleifer muss bei Peridot mit seiner starken Doppelbrechung rechnen. Der Stein bricht das Licht doppelt: Wer in einen geschliffenen Peridot schaut, sieht die Kanten der hinteren Facetten deshalb leicht verdoppelt, so als wären sie zweimal knapp nebeneinander gezeichnet. Durch richtiges Ausrichten des Kristalls beim Schleifen lässt sich die Verdopplung mindern.
Qualitätsstufen des Peridots
Die Stufen AAA, AA und A bewerten die Gesamtqualität des Steins, also Farbe, Reinheit und Verarbeitung zusammen.

Qualitätsstufe – AAA
Merkmale
- sattes Grün mit minimalem Gelbton, ohne braunen Stich
- mit bloßem Auge unsichtbare Einschlüsse
- wählen wir bei größeren Steinen (über 9 × 7 mm), wo die Farbe am meisten zur Geltung kommt

Qualitätsstufe – AA
Merkmale
- mittleres Grün mit deutlicherem Gelbstich
- feine, unter der Lupe sichtbare Einschlüsse
- bei kleineren Steinen völlig ausreichend

Qualitätsstufe – A
Merkmale
- Handelsqualität
- blasse oder bräunliche Farbe
- mit bloßem Auge sichtbare Einschlüsse
Echten Peridot erkennen
Das zuverlässigste Erkennungsmerkmal von Peridot ist seine starke Doppelbrechung, 0,035 bis 0,038, was unter Edelsteinen viel ist. Glas und synthetischer Spinell, mit denen Peridot nachgeahmt wird, haben sie nicht. Die Prüfung ist allerdings Sache eines Gemmologen oder Goldschmieds.
„Mit bloßem Auge erkennen Sie die Doppelbrechung bei Peridot meist nicht. Bei größeren Steinen entdecken Sie sie mit der Lupe, bei kleinen erst unter dem Mikroskop.“ – Nikita, Goldschmied bei Eppi
Behandlungen und synthetische Steine
Peridot gehört zu den wenigen Farbsteinen, die praktisch nicht behandelt werden. Weder Erhitzen noch Bestrahlen verbessert seine Farbe, sodass der Ton, den Sie sehen, in fast allen Fällen natürlich ist. Es gibt zwei Ausnahmen: günstigere Steine mit bis an die Oberfläche reichenden Rissen werden gelegentlich mit farblosem Öl oder Harz gefüllt, und bei älteren Schmuckstücken wird der Stein manchmal mit Folie unterlegt.
Grüner Peridot wird nicht im Labor gezüchtet. Im Labor entsteht zwar synthetischer Forsterit, also das magnesiumhaltige Glied der Olivin-Reihe, dieser wird aber blau gefärbt als Tansanit-Imitation verkauft. Ware, die als „lab-grown Peridot“ angeboten wird, ist deshalb in aller Regel gar kein echter Peridot, sondern ein anderes grün gefärbtes Material, meist synthetischer Quarz oder im Labor gezüchteter Saphir. Die Unterschiede zwischen natürlichen, im Labor gezüchteten und simulierten Steinen erklären wir im Ratgeber zu den Edelsteinarten.
Roher Peridot
Roher Peridot hat meist die Form kleiner gerundeter Körner oder kurzer Kristalle mit Längsriefung; beides steckt gewöhnlich eingeschlossen in dunklem Basaltgestein. Sammler suchen sie in Olivinknollen, aus denen sie sich herausklopfen lassen.
Rohe Körner eignen sich fast nie zum Schleifen, weil sie trüb oder zu klein sind. Gerade deshalb ist der Unterschied zwischen einer Handvoll rohem Olivin für ein paar Euro und einem geschliffenen Peridot so groß.
Gut zu wissen: Jedem Schmuckstück von Eppi legen wir ein Zertifikat mit Beschreibung des Steins, seinen Parametern und seiner Herkunft bei. Mehr dazu unter den Vorteilen eines Einkaufs bei Eppi.
Peridot vs. Smaragd, Tsavorit und grüner Turmalin
Grüne Steine gibt es auf dem Markt mehrere, und sie unterscheiden sich in Preis, Härte und darin, woher ihre Farbe stammt. Die folgende Übersicht hilft bei der Auswahl:
| Stein | Härte | Ursprung der Farbe | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| Peridot (Olivin) | 6,5–7 | Eisen, Grundbestandteil des Steins | niedrig bis mittel |
| Smaragd | 7,5–8 | Spuren von Chrom und Vanadium | hoch |
| Tsavorit | 7–7,5 | Spuren von Vanadium und Chrom | hoch |
| grüner Turmalin | 7–7,5 | Spuren von Eisen und Chrom | mittel |
Peridot ist von diesen vieren der weichste, dafür der günstigste. Smaragd ist wegen seiner Einschlüsse oft spröder, als seine Härte vermuten lässt, während Tsavorit und Turmalin das tägliche Tragen am besten vertragen. Das gesamte Angebot finden Sie unter Schmuck mit grünem Edelstein.
Peridot in Schmuckstücken
Mit einer Härte von 6,5–7 gehört Peridot zu den weicheren Edelsteinen – ihn zerkratzen schon winzige Staubkörner in der Luft, die eine Härte um 7 haben. Die Wahl des Schmuckstücks will deshalb überlegt sein.
In welche Schmuckstücke Peridot am besten passt
Aus Sicht der Abnutzung eignen sich am besten Ohrringe mit Peridot sowie Anhänger und Ketten mit Peridot. Dort stößt der Stein nirgends an und hält jahrelang ohne sichtbare Spuren. Ringe mit Peridot sind ebenfalls verbreitet, verdienen aber etwas Vorsicht – an der Hand stößt ein Ring leicht irgendwo an, sodass Peridot stärker der Beschädigung ausgesetzt ist.
In der Werkstatt fassen wir Peridot gewöhnlich in Krappen, also metallene Zähnchen, die den Stein am Rand halten. Eine Zargenfassung (Bezel) fertigen wir bei Peridot auch, doch dabei lohnt es sich, an zwei Dinge zu denken:
- Beim Fassen wird das Metall auf die Kanten des Steins gedrückt. Und weil Peridot Druck schlechter verträgt als härtere Edelsteine, kann er im schlimmsten Fall springen. Wenn Sie also einen bestimmten Stein ausgewählt haben, den Sie auf keinen Fall verlieren möchten, ist die Krappenfassung die sicherste Wahl.
- Falls Sie den Stein später in ein anderes Schmuckstück umsetzen möchten, rechnen Sie damit, dass sich das Herauslösen aus der Zarge nicht ohne Erwärmen bewältigen lässt, wobei Peridot Schaden nehmen kann; aus Krappen lässt er sich viel leichter entnehmen.
Einen Überblick der Möglichkeiten finden Sie unter den Fassungsarten für Edelsteine.
Passende Metalle und Kombinationen mit anderen Steinen
Bei der Metallwahl entscheiden die praktische Seite und das, was Sie ohnehin tragen. Am einfachsten wählen Sie es so, dass es zu Ihrem übrigen Schmuck passt. Silber ist am günstigsten, Gelb-, Rosé- und Weißgold sind widerstandsfähiger, und Platin ist hypoallergen, sodass es auch für Menschen geeignet ist, die Beimengungen in gängigen Legierungen nicht vertragen. Bei Weißgold muss die Rhodiumschicht nur gelegentlich aufgefrischt werden – das erledigen wir beim jährlichen Service kostenlos. Das warme Grün des Peridots harmoniert schön mit der Wärme von Gelb- und Roségold, in Silber und Weißgold entsteht dagegen ein kühlerer Kontrast – wonach man sich richtet, ist Geschmackssache.
Den Peridot selbst ergänzen wir bei Eppi oft um kleine Diamanten oder Moissanite, die rund um den grünen Stein für Funkeln sorgen. Gern kombinieren wir ihn aber auch mit anderen Farbsteinen zu bunten, verspielten Stücken.
Pflege von Peridotschmuck
Peridot ist recht hart und übertrifft Glas mühelos, trotzdem sollte man mit ihm behutsam umgehen. Am schlechtesten verträgt er plötzliche Temperaturwechsel und Säuren, sodass sich ein paar Regeln lohnen.
Wie man Peridot reinigt
Zur gewöhnlichen Reinigung zu Hause genügen lauwarmes Wasser, ein Tropfen milde Seife und eine weiche Bürste. Spülen Sie das Schmuckstück danach ab und trocknen Sie es. Ultraschallreiniger und Dampf verwenden Sie zu Hause nicht: Bei Peridot rät das führende gemmologische Institut GIA davon ab, weil der Stein nur eine durchschnittliche Zähigkeit hat und plötzliche Temperaturwechsel schlecht verträgt. In der Werkstatt geben wir Peridot erst dann in den Ultraschall, nachdem unsere Goldschmiede ihn gründlich unter dem Mikroskop geprüft und bestätigt haben, dass diese Reinigungsmethode für ihn sicher ist.
„Es kommt auf den Stein an. Peridote haben meist keine mit bloßem Auge sichtbaren Einschlüsse, und wenn der Stein rein ist, darf er in den Ultraschall.“ – Nikita, Goldschmied bei Eppi
Was Peridot schadet
Peridot schaden vor allem Hitze und Säuren. Auf Säuren reagiert er leichter als die meisten Edelsteine, meiden Sie deshalb aggressive Chemie beim Putzen und legen Sie das Schmuckstück bei der Arbeit mit Reinigungsmitteln ab. Aus demselben Grund setzen Sie es erst auf, nachdem Parfüm und Creme aufgetragen sind.
Weil Peridot weicher ist als Saphir, Diamant oder Topas, bewahren Sie ihn getrennt von härteren Steinen auf, am besten in einem weichen Beutel oder einer Schachtel.
Im Rahmen des lebenslangen Services von Eppi reinigen wir Ihr Schmuckstück einmal jährlich kostenlos und prüfen die Fassung des Steins. Vereinbaren Sie dazu eine persönliche Online-Beratung.
Vorkommen von Peridot
Peridot wird auf mehreren Kontinenten abgebaut, und die einzelnen Vorkommen unterscheiden sich merklich in Größe und Farbe der Steine.
Weltweite Vorkommen von Peridot
- USA, Arizona – das Gebiet San Carlos im Apachen-Reservat liefert mengenmäßig den Großteil der Weltproduktion. Es handelt sich um kleinere Steine, meist bis 5 ct.
- Pakistan – das Sapat-Tal in Kohistan wurde erst 1994 entdeckt und zählt heute zu den Quellen der begehrtesten Steine.
- Myanmar – die Region Mogok ist die wichtigste heutige Quelle wirklich großer Peridote, gelegentlich von mehreren Hundert Karat.
- Ägypten – die Insel Zabargad im Roten Meer, das historisch berühmteste Vorkommen. Heute wird dort nicht mehr abgebaut.
- China, Vietnam, Tansania, Norwegen – ergänzende Quellen. Norwegische Steine haben dank ihres geringeren Eisengehalts einen limettengrünen Ton.
Peridot in Tschechien
Olivin lässt sich auch in Tschechien finden. Die bekannteste Fundstelle ist Smrčí bei Železný Brod, wo in einem aktiven Steinbruch Basanit voller aus dem Mantel emporgetragener Olivinknollen abgebaut wird. Sie können so groß wie eine Nuss, aber auch wie eine Melone sein. Die dortige Lavadecke ist rund 4,5 Millionen Jahre alt (Quelle: Tschechischer Geologischer Dienst). Weitere Vorkommen liegen in der Umgebung von Kozákov und im Böhmischen Mittelgebirge.
Tschechische Körner sind meist klein und trüb, doch ausnahmsweise findet sich darunter ein durchscheinendes Stück, aus dem sich ein kleiner Stein schleifen lässt. Tschechischer Olivin bleibt damit eine Sammlerangelegenheit und kein Rohstoff fürs Juwelierhandwerk.
Peridot aus dem Weltraum und grüne Strände
Olivin gelangt auch auf außerirdischem Weg zu uns. Pallasit-Meteorite, also Stein-Eisen-Meteorite, enthalten in Metall eingeschlossene Olivinkörner, und manche sind rein genug zum Schleifen. Es sind Reste von Kleinplaneten, die dasselbe Mineral enthalten wie der Mantel unseres eigenen Planeten.
Ein besonderes Kapitel ist Hawaii. Am Strand von Papakōlea bildet Olivin einen wesentlichen Teil des Sands, weil er schwerer ist als das übrige vulkanische Material und die Wellen ihn an Ort und Stelle zurücklassen. So entsteht grüner Sand, wie man ihn weltweit nur an wenigen Stellen findet. Ihn von dort mitzunehmen ist allerdings verboten, und die meisten als „hawaiianischer Peridot“ verkauften Steine stammen nicht aus Hawaii.
Auch auf Lanzarote ist Olivin allgegenwärtig: Das grüne Mineral steckt im vulkanischen Gestein der Kanareninsel und wird dort als Souvenirstein („olivina“) verkauft. Für einen hochwertigen Schliff taugen diese Körner allerdings nur selten – ihr Reiz ist eher der eines vulkanischen Andenkens.
Geschichte des Peridots
Peridot gehört zu den ältesten bekannten Edelsteinen. Mindestens zweimal in der Geschichte wurde er mit einem anderen Stein verwechselt und mindestens dreimal umbenannt.
Zabargad, Insel des alten Ägypten
Die Ägypter bauten Olivin auf einer Insel im Roten Meer ab, die die Griechen Topazios nannten und die wir heute unter dem Namen Zabargad (St. Johannes) kennen. Antiken Quellen zufolge wurde der Stein dort spätestens seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. gewonnen; die ältere Datierung um 1500 v. Chr. stützt sich eher auf Überlieferung als auf archäologische Funde. Der Legende nach war die Insel von Schlangen verseucht, und der Abbau kam erst richtig in Gang, nachdem ein tatkräftiger Pharao sie ins Meer hatte treiben lassen (Quelle: GIA).
Vom Namen der Insel ging auch eine Verwechslung aus, die Jahrhunderte hielt. Das Wort Topazos bezeichnete ursprünglich den dortigen Olivin, nicht den heutigen Topas. Auf den Stein, den wir heute unter diesem Namen kennen, ging die Bezeichnung erst viel später über. Laut GIA wird zudem vermutet, dass die berühmte Smaragdsammlung der Kleopatra in Wirklichkeit eine Sammlung von Peridoten war.
Gut zu wissen: Die rund zweihundertkarätigen Steine am Dreikönigenschrein im Kölner Dom galten über Jahrhunderte als Smaragde. In Wirklichkeit sind es Olivine.
Smaragd der Kreuzritter und der Kölner Dom
Die Antike kannte Olivin, doch im mittelalterlichen Europa verbreiteten ihn erst die Teilnehmer der Kreuzzüge zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert im großen Stil. Der Stein fand sogleich Eingang in die kirchliche Kunst. Das bekannteste Beispiel ist der Dreikönigenschrein im Kölner Dom, fertiggestellt im Jahr 1225 (Quelle: GIA). Daher stammt auch der Beiname „Smaragd der Kreuzritter“. Beide Steine zu unterscheiden war im Mittelalter nicht einfach: Mit bloßem Auge lässt sich der satt grüne Olivin nicht zuverlässig vom Smaragd trennen, und Brechungsindex oder Dichte konnte damals niemand messen.
Woher der Name Peridot stammt
Der Ursprung des Wortes Peridot ist nicht gesichert. Am häufigsten wird angenommen, dass sich das Wort vom arabischen „faridat“ (Edelstein) ableitet; Wörterbücher nennen jedoch auch das altfranzösische „peritot“ und das lateinische „paederot“. Erstmals belegt ist der Begriff im Testament eines englischen Bischofs aus dem Jahr 1245, der damit einen Stein bezeichnete, den er der Abtei St Albans vermachte.
Der Name Chrysolith hat dagegen einen klaren Ursprung: Das griechische chrysolithos bedeutet „goldener Stein“ und verweist auf die goldenen Reflexe, die im Stein auftreten. Das Wort Olivin ist das jüngste der drei und entstand nach der Farbe der Olive.
Peridot als Geburtsstein und Hochzeitstag
Peridot ist der offizielle Geburtsstein des Monats August, und zwar seit 1912, als der amerikanische Juwelierverband die erste moderne Liste der Geburtssteine zusammenstellte. Er gehört außerdem zu den Steinen des ersten und sechzehnten Hochzeitstags.
Bedeutung und nachgesagte Wirkung des Peridots
Im Altertum verband man Peridot mit Licht und Sonne. Die Ägypter nannten ihn Stein der Sonne und glaubten, er schütze vor nächtlichen Gespenstern, besonders wenn er in Gold gefasst ist. Im Mittelalter zählte er zu den beliebten Steinen der Herrscherhäuser und der Geistlichkeit und schmückte Kronen wie Schwertgriffe. Von Herrschern, die ihn öffentlich trugen, glaubte man, sie seien milde und richteten gerecht.
In der neuzeitlichen Symbolik blieb Peridot ein Stein der Vergebung und des Neubeginns. In der esoterischen Tradition wird ihm eine reinigende Wirkung, der Schutz der Aura und das Mildern von Eifersucht und Zorn nachgesagt.
Peridot und die Sternzeichen
Unter den Sternzeichen-Edelsteinen gehört Peridot vor allem zum Schützen, dem er das geistige Wachstum fördern soll. Als Nebenstein erscheint er auch bei der Jungfrau, bei der er die Stimmung ausgleichen soll, und beim Löwen, dem er die Neigung zur Trägheit mildern soll. Ein Schmuckstück nach Geburtsdatum wählen Sie im Bereich Schmuck nach Sternzeichen.
Hinweis: Eppi schreibt Peridot keine heilenden oder magischen Wirkungen zu. Die oben genannte Symbolik wird ausschließlich als historische und kulturelle Tradition dargestellt.
Die berühmtesten Peridote der Welt
Die meisten der größten geschliffenen Peridote stammen aus Zabargad und liegen heute in Museumssammlungen. Größere Steine können sich auch in Privatbesitz befinden, wo es keine öffentliche Erfassung gibt.
Die größten öffentlich ausgestellten Peridote
Einer der größten öffentlich ausgestellten Steine ist ein Peridot mit einem Gewicht von 311,78 ct aus Zabargad, geschliffen in eine gemischte Kissenform. Er gehört zur Nationalen Sammlung von Edelsteinen und Mineralen im Smithsonian National Museum of Natural History in Washington, D.C., wohin er als Teil des Nachlasses des Sammlers Washington A. Roebling gelangte.
Die Grüne Göttin
Das Field Museum of Natural History in Chicago besitzt einen 154-karätigen Peridot aus Zabargad, den es bereits 1893 als Teil der Tiffany-Sammlung kaufte. Im Jahr 2008 ließ es den Stein beim Chicagoer Juwelier Lester Lampert fassen. Es entstand ein Anhänger namens Grüne Göttin: In das 18-karätige Goldbett hinter dem Stein ist die Gestalt einer Göttin eingraviert, die durch den durchsichtigen Peridot zu sehen ist, und das Ganze ergänzen gelbe Diamanten mit einem Gewicht von 3,24 ct.
Weitere berühmte Steine
- 192,75 ct – Peridot im Moskauer Diamantenfonds.
- 146,10 ct – Stein in den Sammlungen des Natural History Museum in London.
- Pallasit Esquel – Meteorit, auf den 1951 ein Bauer beim Ausheben einer Grube für ein Wasserbecken bei der argentinischen Stadt Esquel stieß. Seine Olivinkörner zählen zu den reinsten, die in Meteoriten gefunden wurden, und Schnitte davon liegen heute in führenden naturkundlichen Museen.
Warum Peridotschmuck bei Eppi kaufen
Peridot gehört zu den günstigsten grünen Edelsteinen und hat einen frischen, zart grünen Ton. Auch ein größerer Stein bleibt bei ihm erschwinglich, sodass Sie sich ein auffälliges Schmuckstück leisten können, und in Ohrringen und Anhängern bleibt er über lange Jahre wie neu.
- Lebenslanger Service kostenlos – einmal jährlich reinigen wir Ihr Schmuckstück, prüfen die Fassung des Peridots und führen die übliche Wartung durch.
- Zertifikat zu jedem Schmuckstück mit Beschreibung des Steins und seiner Herkunft.
- Präzise Handarbeit in der eigenen Goldschmiedewerkstatt.
- Zur Wahl stehen Gold (14- und 18-karätig), Silber und Platin.
- Maßgefertigter Schmuck – ein Schmuckstück mit Peridot fertigen wir genau nach Ihren Vorstellungen.
- Kostenloser Versand und 120 Tage Rückgabe, Einzelheiten unter den Vorteilen eines Einkaufs bei Eppi.
- Gold, Silber und Platin verwenden wir wiederverwertet.
Sehen Sie sich das gesamte Angebot an Peridotschmuck an, oder werfen Sie einen Blick auf das, was wir sofort verfügbar haben. Wenn Sie ein anderer grüner Stein reizt, schauen Sie sich Tsavorit, Turmalin oder Moldavit an.
Häufige Fragen zu Peridot
Was ist Peridot und wodurch unterscheidet er sich von Olivin?
Olivin ist ein Mineral mit der Formel (Mg,Fe)2SiO4, ein Magnesium-Eisen-Silikat. Peridot ist der Handelsname für seine durchsichtigen grünen Kristalle, die sich zum Schliff eignen. Jeder Peridot ist also ein Olivin, umgekehrt gilt das aber nicht – der weitaus größte Teil des Olivins bleibt gewöhnliches Gestein.
Ist Chrysolith dasselbe wie Olivin?
Chrysolith ist ein älterer Name für den Edelstein-Olivin, wird heute aber kaum noch verwendet. Er bezeichnet denselben Stein wie Peridot, nicht etwa eine schlechtere Qualität. Historisch wurden damit außerdem ganz andere grüne und gelbgrüne Steine benannt, weshalb man im Handel davon abgekommen ist. Im Juwelierhandwerk hat sich heute der Name Peridot durchgesetzt.
Welche Eigenschaften und chemische Zusammensetzung hat Peridot?
Peridot hat die Formel (Mg,Fe)2SiO4 und kristallisiert im orthorhombischen System. Seine Härte liegt bei 6,5–7 auf der Mohsskala, die Dichte bei 3,28–3,48 und der Brechungsindex bei 1,650–1,703. Typisch ist die starke Doppelbrechung von 0,035–0,038, wegen der die Facettenkanten im Stein verdoppelt erscheinen.
Warum ist Peridot grün und gibt es ihn auch in anderer Farbe?
Die grüne Farbe steckt bei Olivin direkt in der Struktur – sie stammt vom Eisen, nicht von einer Spurenbeimengung wie bei anderen Steinen. Deshalb finden Sie Peridot in keiner anderen Farbe als in Grüntönen. Der beste olivgrüne Ton entsteht bei etwa 12–15 % Eisen; ein höherer Anteil trübt den Stein ins Bräunlichgrüne.
Was kostet Peridot?
Gewöhnliche Steine bis 2 ct kosten einige Euro bis wenige Dutzend Euro pro Karat, während bei reinen Stücken über 10 ct der Preis auch über mehrere Hundert Euro pro Karat steigt. Am teuersten verkaufen sich Steine aus Myanmar und Pakistan. Bei einem fertigen Schmuckstück bestimmen dann vor allem das Metall und die Beisteine den Preis – Silberohrringe mit Peridot bewegen sich im unteren dreistelligen Eurobereich, ein Goldring mit Peridot und Diamanten liegt deutlich höher.
Wo wird Peridot abgebaut und findet man ihn auch in Tschechien?
Mengenmäßig stammt der Großteil der Produktion aus dem arizonischen San Carlos, die wertvollsten Steine aus Myanmar und dem pakistanischen Sapat-Tal. Historisch am berühmtesten ist das ägyptische Zabargad, wo heute nicht mehr abgebaut wird. In Tschechien finden Sie Olivin bei Smrčí unweit von Železný Brod, in der Umgebung von Kozákov und im Böhmischen Mittelgebirge, allerdings fast ausschließlich als Sammlerstein und nicht in Schmuckqualität.
Wie erkennt man echten Peridot?
Zuverlässig erkennt ihn erst ein Fachmann. Typisch für Peridot ist die starke Doppelbrechung, wegen der die Facettenkanten verdoppelt erscheinen. Bei größeren Steinen sehen Sie sie mit der Lupe, bei kleineren erst unter dem Mikroskop – mit bloßem Auge meist nicht. Peridot wird zudem praktisch nicht behandelt und als Schmuckstein nicht im Labor gezüchtet, sodass der Ton, den Sie sehen, natürlich ist. Vorsicht ist vor allem bei Imitationen wie Glas oder anderen grünen Steinen geboten – bei einem Schmuckstück vom Juwelier mit Zertifikat wissen Sie, dass Sie echten Peridot kaufen.
Wie pflegt man Peridotschmuck?
Verwenden Sie lauwarmes Wasser, milde Seife und eine weiche Bürste. Ultraschall und Dampf bekommen Peridot nicht – er hat nur eine durchschnittliche Zähigkeit und verträgt plötzliche Temperaturwechsel schlecht. Schützen Sie ihn außerdem vor Säuren und aggressiver Chemie, und bewahren Sie ihn getrennt von härteren Steinen auf, damit er nicht zerkratzt.
Zu welchem Monat und Sternzeichen gehört Peridot?
Peridot ist der Geburtsstein des Monats August, und zwar seit 1912. Unter den Sternzeichen verbindet er sich vor allem mit dem Schützen, ergänzend mit Jungfrau und Löwe. Er gehört zu den Steinen des ersten und sechzehnten Hochzeitstags.
Eignet sich Peridot für einen Ring zum täglichen Tragen?
Ja, aber mit etwas Vorsicht. Mit einer Härte von 6,5–7 gehört Peridot zu den weicheren Steinen – ihn zerkratzen schon Staubkörner, sodass mit der Zeit feine Kratzer auftreten können. Beim Sport und bei Handarbeit legen Sie den Ring lieber ab. Am wenigsten nutzt sich Peridot in Ohrringen und Anhängern ab.
Welche Bedeutung wird dem Peridot zugeschrieben?
Traditionell gilt Peridot als Stein der Sonne sowie der Vergebung und des Neubeginns. In der Esoterik wird ihm eine reinigende Wirkung und das Mildern von Eifersucht und Zorn nachgesagt. Eppi versteht diese Bedeutung ausschließlich als kulturelle Überlieferung und schreibt dem Stein keine heilenden Wirkungen zu.
Bildquellen: flickr.com (James St. John, CC BY 2.0), Eppi-Archiv.
