Rosenquarz – Stein der Liebe und bekanntester rosa Edelstein

Rosenquarz ist die rosa Varietät des Quarzes (SiO₂) und gehört zu den beliebtesten Edelsteinen, bleibt dabei aber erschwinglich. Im Inneren des Steins sitzen mikroskopisch feine, faserige Einschlüsse, die ihm die rosa Farbe und die typische milchige Trübung geben. Genau wegen dieser Trübung wird er vor allem zu glatten Cabochons und Perlen verarbeitet; das seltenere klare Rohmaterial kommt auch in den Facettenschliff. Der Farbton reicht von fast Weiß bis zu einem satteren Rosa. Bei manchen Stücken zeigt sich auf dem geschliffenen Cabochon im einfallenden Licht ein sechsstrahliger Lichtstern, und ein solcher Stein heißt Sternrosenquarz.

Mit Rosenquarz verbindet sich seit jeher die Symbolik der Liebe. Verarbeitet wird er ebenso lange: Die ältesten erhaltenen Perlen aus Rosenquarz sind rund 9000 Jahre alt. Auf der Mohsschen Härteskala erreicht Rosenquarz den Grad 7 von 10 und eignet sich damit auch für den Alltag, auch wenn er nicht so widerstandsfähig ist wie Saphir oder Diamant.

Rosenquarz

Was ist Rosenquarz – Eigenschaften und Mineralogie

Rosenquarz ist die rosa gefärbte Varietät des Quarzes, also des Siliciumdioxids (SiO₂). Er zählt zum makrokristallinen Quarz und gehört damit zur selben Familie wie Amethyst, Citrin oder Rauchquarz. Umgangssprachlich heißt er auch rosa Quarz oder rosa Quarzstein.

Rosenquarz wächst so gut wie nie als klarer, durchsichtiger Kristall. Meist ist er getrübt, ein wenig wie Milchglas. Ein Facettenschliff würde bei einem trüben Stein ins Leere laufen: Das Licht streut in der milchigen Masse, und ein Funkeln entsteht gar nicht erst. Deshalb wird Rosenquarz zu glatten Cabochons und Perlen poliert, wo die Farbe zur Geltung kommt. Das reinste Rohmaterial facettieren die Schleifer, ein solcher Rosenquarz ist allerdings außergewöhnlich und teurer. (GIA)

Selten finden sich auch einzelne klare rosa Kristalle mit ausgebildeten Flächen. Die Mineralogie führt sie unter einem eigenen Namen als Rosa Quarz im engeren Sinn (englisch pink quartz) und trennt sie damit vom derben Rosenquarz. Hinter ihrer Färbung steht eine natürliche Bestrahlung im Gestein, weshalb diese Kristalle im Licht allmählich verblassen. Es sind Sammlerstücke: Im Schmuck haben Sie es praktisch immer mit Rosenquarz zu tun, und der behält seinen Ton. (GIA)

Grundlegende Informationen

  • Edelsteinfamilie Quarz (makrokristallin)
  • Sternzeichen-Edelstein Stier und Waage
  • Härte (Mohsskala)
    7
  • Vorkommen Brasilien, Madagaskar, Südafrika, Namibia, Indien, Sri Lanka, USA; als Fundstelle in Deutschland der Kreuzberg bei Pleystein in der Oberpfalz
  • Geburtsstein des Monats Januar (Alternative zum Granat)
  • Farbe
    hellrosa (fast weiß) bis mittleres Rosa

Gemologische Parameter des Rosenquarzes

  • Chemische Zusammensetzung SiO₂ (Siliciumdioxid)
  • Relative Dichte 2,66 (+0,03/−0,02)
  • Kristallsystem trigonal
  • Brechungsindex 1,544 bis 1,553
  • Doppelbrechung 0,009
  • Strich weiß
  • Spaltbarkeit keine (muscheliger Bruch)
  • Fluoreszenz schwach, dunkelviolett
Gut zu wissen: Die Einteilung der Steine in Edelsteine und Halbedelsteine gilt heute als überholt – Gemmologen verwenden sie nicht mehr und sprechen einheitlich von Edelsteinen. Rosenquarz ist also ein vollwertiger Edelstein, er gehört nur zu den erschwinglicheren.

Warum Rosenquarz rosa ist – Farbe und Sternrosenquarz

Für die rosa Farbe des Rosenquarzes sorgen mikroskopisch feine, faserige Einschlüsse, die im Stein verteilt sind. Es handelt sich um Fasern eines Minerals, das dem Dumortierit nahesteht, und ihre rötliche Färbung entsteht durch einen Ladungstransfer zwischen Eisen und Titan. Diese Erkenntnis ist jünger, als man vermuten würde: Beschrieben haben sie Gemmologen vom Caltech erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die ältere und immer noch verbreitete Erklärung, die Farbe gehe allein auf Titan oder Mangan zurück, ist deshalb ungenau. (GIA)

Wegen dieser winzigen Einschlüsse ist Rosenquarz getrübt bis milchig durchscheinend. Einen satteren Ton haben eher größere Steine; kleine Steine im Schmuck sind meist nur zart rosa, manchmal fast weiß – erwarten Sie bei einem kleinen Stein also keine kräftige Farbe. Eine höhere Sättigung lässt sich allerdings über einen tieferen Schliff erreichen, weil das Licht im Stein einen längeren Weg zurücklegt und der Farbton dadurch intensiver wirkt.

Sternrosenquarz und Katzenaugeneffekt

Sind die faserigen Einschlüsse regelmäßig angeordnet, entsteht nach dem Schliff zum Cabochon eine optische Erscheinung namens Asterismus: Auf der Oberfläche des Steins zeigt sich im einfallenden Licht ein sechsstrahliger Stern. Ein solcher Stein heißt Sternrosenquarz. Selten begegnet Ihnen bei Rosenquarz auch der Katzenaugeneffekt, bei dem statt des Sterns ein einzelner schmaler Lichtstreifen erscheint.

Wissenswertes über Rosenquarz
Stein der Liebe

Rosenquarz gilt seit Jahrtausenden als Sinnbild für Liebe und Harmonie in Beziehungen.

Farbe des Jahres 2016

Den Farbton des Rosenquarzes hat Pantone zur Farbe des Jahres 2016 erklärt. Damals wählte das Unternehmen erstmals zwei Farben gleichzeitig: Rose Quartz und das blaue Serenity.

Liebling der Steinschneider

Steinschneider schätzen Rosenquarz und fertigen daraus häufig Figuren und andere kleine Zierobjekte.

Was Rosenquarz kostet

Rosenquarz gehört zu den günstigsten Edelsteinen überhaupt, weil er in großen Mengen vorkommt. Aus ihm werden regelmäßig auch große Steine geschliffen, Perlen gebohrt und Figuren geschnitten, und selbst Stücke über 100 Karat bleiben bezahlbar.

Die Preisunterschiede zwischen einzelnen Stücken ergeben sich vor allem aus diesen Faktoren:

  • Farbsättigung – je satter und gleichmäßiger das Rosa, desto teurer der Stein.
  • Transparenz – klareres, weniger getrübtes Material ist seltener.
  • Asterismus – ein Sternrosenquarz mit deutlichem und mittig sitzendem Stern hat einen höheren Wert als ein gewöhnlicher Cabochon.
  • Qualität der Bearbeitung – ein Rohstein kostet weniger als ein präzise geschliffener Cabochon oder eine geschnitzte Figur.

Echten Rosenquarz erkennen

Echten Rosenquarz erkennen Sie am ehesten an seiner typischen leichten Trübung. Der natürliche Stein ist durchscheinend bis milchig, und seine Farbe fällt eher unauffällig aus, zart und kühl rosa. Als Rosenquarz ausgegeben werden gelegentlich gefärbtes Glas oder gefärbter Achat:

  • Gefärbtes Glas – unter der Lupe finden Sie darin kleine runde Bläschen.
  • Gefärbter Achat – die Farbe hält sich in Rissen und Poren und ist deshalb ungleichmäßig verteilt.

Klaren Rosenquarz gibt es, er ist aber selten und teurer. Wenn ein Stein gleichzeitig makellos klar, kräftig rosa und für wenige Euro zu haben ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Imitation.

Bei manchen Stücken erahnen Sie zudem bei Bewegung einen Stern oder einen Lichtstreifen, was die echten faserigen Einschlüsse bestätigt, die Glas nicht hat. Das kommt allerdings nur selten vor. Sicher bestimmen lässt sich die Echtheit nur im gemmologischen Labor.

Rosenquarz wird zudem üblicherweise nicht behandelt. Bei einer Reihe anderer Edelsteine wird die Farbe durch Erhitzen oder Färben verbessert, bei Rosenquarz ist das Rosa natürlich und verblasst auch nach Jahren des Tragens nicht.

Gut zu wissen: Jedem Schmuckstück legen wir unser eigenes Zertifikat über die Eigenschaften und die Herkunft der Materialien bei.

Rosenquarz im Schmuck – auswählen und tragen

Rosenquarz wird in Schmuckstücken am häufigsten als glatter Cabochon gefasst oder als Perlen aufgezogen, denn seine zarte Trübung kommt auf einer polierten Fläche besser zur Geltung als auf Facetten. Sie begegnen ihm in Ohrringen, Anhängern, Halsketten und Ringen.

Goldener Ring mit Rosenquarz im Cabochonschliff
Wegen seiner zarten Trübung wird Rosenquarz am häufigsten zum glatten Cabochon geschliffen.

Zu welchen Metallen Rosenquarz passt

Das kühle Rosa des Rosenquarzes harmoniert praktisch mit jedem Metall. In Weißgold, Silber oder Platin wirkt er frisch und zeitlos, in Kombination mit Gelbgold oder Roségold dagegen wärmer und romantischer. Ein praktischer Rat: Wählen Sie das Metall nach dem Schmuck, den Sie ohnehin tragen, damit das neue Stück zum Rest Ihrer Sammlung passt.

Rosenquarz im Ring

Rosenquarz hat die Härte 7 von 10 und eignet sich damit für einen Ring, ein wenig Rücksicht gehört allerdings dazu. Er ist weicher als Saphir (9) oder Diamant (10), sodass es sich lohnt, ihn beim Sport, beim Putzen mit Chemie und bei gröberer Handarbeit abzulegen und ihn im Schmuckkästchen nicht an härteren Steinen scheuern zu lassen.

„Rosenquarz ist etwas empfindlicher. Wer besonders vorsichtig sein möchte oder weiß, dass er sein Schmuckstück beansprucht, für den ist die Lünettenfassung die sichere Wahl, also ein Metallrand rund um den ganzen Stein. Wir fassen ihn aber auch in klassische Krappen, und beim jährlichen Service sehen wir sie in aller Regel tadellos wieder.“ – Nikita, Goldschmied bei Eppi

  • Goldene Anhänger mit Cabochon Rosenquartz Azalea
    Goldene Anhänger mit Cabochon Rosenquartz Azalea
  • Goldener Ring mit Cabochon-Rosenquarz Yana
    Goldener Ring mit Cabochon-Rosenquarz Yana
  • Goldener Anhänger mit Rosenquarz und Diamant Timotei
    Goldener Anhänger mit Rosenquarz und Diamant Timotei
  • Ring mit ovalem Rosenquarz Emeli
    Ring mit ovalem Rosenquarz Emeli
  • Silberne Halo-Anhänger mit Rosenquarz Atia
    Silberne Halo-Anhänger mit Rosenquarz Atia

Schmuck mit Rosenquarz ansehen

Pflege von Schmuck mit Rosenquarz

Rosenquarz lässt sich leicht reinigen. Es genügen lauwarmes Wasser, ein Tropfen milde Seife und eine weiche Bürste; danach spülen Sie den Stein ab und trocknen ihn mit einem weichen Tuch. Dieses Vorgehen ist sicher und für die übliche Pflege völlig ausreichend.

Den Ultraschallreiniger verträgt Rosenquarz meistens. Schaden könnte er allerdings einem Stein mit inneren Rissen, und die sind nicht immer auf den ersten Blick zu sehen. Wenn Sie unsicher sind, empfehlen wir, den konkreten Stein von einem Goldschmied prüfen zu lassen, der die Sicherheit beurteilt.

Im Rahmen des lebenslangen Services von Eppi reinigen wir Ihr Schmuckstück einmal jährlich kostenlos, prüfen die Fassung des Steins und führen die übliche Wartung durch. Vereinbaren Sie dazu eine persönliche Online-Beratung.

Rosenquarz unter den rosa Edelsteinen

Rosenquarz ist der bekannteste und günstigste rosa Edelstein, aber bei Weitem nicht der einzige. Wenn Sie einen rosa Stein für ein Schmuckstück suchen, lohnt es sich zu wissen, worin er sich von seinen teureren Verwandten unterscheidet.

Stein Farbton und Charakter Härte Preis
Rosenquarz zartes, getrübtes Rosa 7 am günstigsten
Morganit pfirsich- bis lachsrosa, durchsichtig 7,5–8 mittel
Kunzit violettrosa, durchsichtig 6,5–7 mittel
Rosa Turmalin von zartem Rosa bis Himbeerrot; satte Töne heißen Rubellit 7–7,5 höher
Rosa Saphir leuchtendes Rosa, durchsichtig 9 am höchsten

Morganit, Kunzit und rosa Saphir sind meist klar und werden facettiert geschliffen, Rosenquarz dagegen hat ein zartes, milchiges Rosa und ein matteres, samtiges Aussehen. Bei der Wahl zwischen Rosenquarz und Morganit geht es vor allem um die Optik: Morganit ist durchsichtiger und kommt in Tönen von reinem Rosa bis Pfirsichlachs vor, Rosenquarz ist zart und milchig rosa. Im Alltag verhalten sich die beiden Steine jedoch ähnlich.

Wo Rosenquarz abgebaut wird

Der meiste Rosenquarz stammt aus Brasilien, genauer aus dem Bundesstaat Minas Gerais, von wo auch die schönsten Stücke kommen. Bedeutende Vorkommen liegen außerdem auf Madagaskar, in Südafrika, Namibia, Indien, auf Sri Lanka und in den Vereinigten Staaten (South Dakota).

Zu finden ist Rosenquarz in Pegmatiten, also in Gängen aus grobkörnigem magmatischem Gestein. Er füllt sie als derbe rosa Masse aus und wächst nur selten als einzelner Kristall mit ausgebildeten Flächen.

Auch in Deutschland kommt Rosenquarz vor. Bekannt ist vor allem der Kreuzberg im oberpfälzischen Pleystein, ein rund 35 Meter hoher Quarzfelsen, auf dem eine Wallfahrtskirche steht. Er ist der harte Kern eines Pegmatits und führt neben Rauch- und Milchquarz stellenweise auch Rosenquarz. Von 1851 bis 1920 wurde der Quarz dort für die Porzellan- und Glasherstellung abgebaut; seitdem steht der Felsen unter Schutz und zählt zu den schönsten Geotopen Bayerns.

Bedeutung, Symbolik und nachgesagte Wirkung des Rosenquarzes

Rosenquarz wird seit jeher mit der Liebe verbunden und trägt den Beinamen Stein der Liebe. Diese Symbolik zieht sich durch die gesamte Geschichte und hat sich auch in einer Reihe von Sagen niedergeschlagen.

Einer griechischen Sage nach entstand Rosenquarz aus dem Blut der Liebesgöttin Aphrodite und ihres Geliebten Adonis und wurde zum Sinnbild ewiger Liebe. Eine andere Erzählung schreibt seine rosa Farbe dem Liebesgott Amor zu, der ihn den Menschen als Geschenk gebracht haben soll. Ägyptische Überlieferungen wiederum verbinden Rosenquarz mit der Göttin Isis, die damit ihre Schönheit und einen reinen Teint bewahrt haben soll.

In neuerer Tradition zählt Rosenquarz auch zu den Steinen des 5. Hochzeitstags. In der Astrologie wird er am häufigsten den Sternzeichen Stier und Waage zugeordnet, über die die Venus herrscht. Eine verbindliche Liste existiert allerdings nicht, denn andere Quellen ordnen Rosenquarz auch dem Krebs, den Fischen oder den Zwillingen zu.

Welche Wirkung dem Rosenquarz nachgesagt wird

In der Volks- und Esoteriktradition ist Rosenquarz vor allem ein Stein der Liebe und der Ruhe. Zugeschrieben werden ihm Selbstliebe, Vergebung, Harmonie sowie Versöhnung nach einem Streit oder einer Trennung. Außerdem wird mit ihm im Zusammenhang mit dem Herzchakra gearbeitet, also dem Energiezentrum, das mit dem Herzen und mit Beziehungen verbunden wird. Meist wird er nah am Körper als Kette getragen oder neben das Bett gelegt.

Hinweis: Eppi führt keine heilenden oder magischen Wirkungen des Rosenquarzes an. Die oben genannte Symbolik wird ausschließlich als historische und kulturelle Tradition wiedergegeben.

Geschichte und berühmte Rosenquarze

Rosenquarz begleitet die Menschheit seit den Anfängen der Zivilisation. Die ältesten erhaltenen Perlen aus Rosenquarz stammen aus Mesopotamien und sind rund 9000 Jahre alt (datiert um 7000 v. Chr.). Den Stein kannten und nutzten auch die alten Ägypter, Griechen und Römer, die daraus Perlen, Siegel und Zierobjekte fertigten. (GIA)

Zu den bekanntesten Rosenquarzen zählt La Madona Rosa (Die rosa Madonna). Er besteht aus einer zentralen Gruppe von Rauchquarzkristallen, die kranzförmig von satt rosa Rosenquarzkristallen umgeben wird. Der Stein misst 39 × 20 cm und wurde in den fünfziger Jahren in der brasilianischen Mine Sapucaia gefunden. Im Jahr 2013 verkaufte ihn das Auktionshaus Heritage Auctions für 662.500 Dollar, und das gilt bis heute als einer der höchsten bekannten Zuschläge für Rosenquarz. Seine Form erinnert an klassische Mariendarstellungen, daher der Name. (Paul Fraser Collectibles)

Ein ähnliches, aber kleineres Stück ist der sogenannte Van-Allen-Gürtel, ein Rauchquarz umgeben von einem Band aus Rosenquarzkristallen und benannt nach den Van-Allen-Strahlungsgürteln. Er stammt aus Minas Gerais und ist heute im Smithsonian Museum in Washington zu sehen, dem ihn Fred C. Kennedy geschenkt hat.

Ein interessantes Beispiel für Steinschneiderarbeit ist eine aus Rosenquarz geschnittene Bratsche, ergänzt um Details aus 18-karätigem Gold. Sie entstand im deutschen Idar-Oberstein, dem traditionellen Zentrum der Edelsteinverarbeitung, in der Werkstatt von Lothar Hermann und gehört zur Sammlung „Symphony in Gemstones“. (GIA)

Zu sehen ist außerdem eine Kugel aus Rosenquarz mit Sterneffekt von rund 625 Karat (etwa 125 Gramm), die das American Museum of Natural History in New York verwahrt.

Warum Schmuck mit Rosenquarz bei Eppi kaufen

Rosenquarz ist unter den rosa Edelsteinen der günstigste und zugleich der zarteste: Er lebt nicht vom Funkeln, sondern von seinem milchig rosa Farbton und von der Symbolik der Liebe, die fast jeder kennt.

  • Lebenslanger Service kostenlos – einmal jährlich reinigen wir Ihr Schmuckstück mit Rosenquarz, prüfen die Fassung und führen die übliche Wartung durch. Kostenlos, für immer.
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  • Goldene Ohrstecker mit Cabochon Rosenquartz Erica
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  • Silber Anhänger mit Topas, Rosenquarz und Mondstein Daisi
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  • Schmuckset mit Cabochon Rosenquartz Charlize
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  • Zarte goldene Ohrringe mit Rosenquartzen Bernice
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Häufige Fragen zu Rosenquarz

Was ist Rosenquarz?

Rosenquarz ist die rosa Varietät des Quarzes (SiO₂). Die Farbe geben ihm mikroskopisch feine, faserige Einschlüsse im Inneren des Steins, durch die er typischerweise zart rosa und leicht getrübt ist.

Was bedeutet Rosenquarz?

Rosenquarz trägt seit der Antike den Beinamen Stein der Liebe und steht in der Überlieferung für Liebe, Harmonie und Versöhnung. Griechische Sagen verbinden ihn mit Aphrodite, ägyptische mit der Göttin Isis. Gemeint ist damit kulturelle Symbolik, keine belegte Wirkung.

Warum ist Rosenquarz rosa?

Für die rosa Farbe sorgen mikroskopisch feine, faserige Einschlüsse im Inneren des Steins. Ihre Färbung entsteht durch einen Ladungstransfer zwischen Eisen und Titan, nicht durch eine Beimengung von Titan oder Mangan im Quarz selbst, wie früher angenommen wurde.

Was ist Sternrosenquarz?

Sternrosenquarz ist ein Cabochon, auf dessen Oberfläche im einfallenden Licht ein sechsstrahliger Stern erscheint. Er entsteht durch die Reflexion an regelmäßig angeordneten faserigen Einschlüssen (Asterismus).

Wie erkennt man echten Rosenquarz?

Echter Rosenquarz ist zart rosa und meist leicht getrübt, nicht allzu satt. Glas verraten kleine Bläschen unter der Lupe, bei einem gefärbten Stein hält sich die Farbe in den Rissen. Zuverlässig bestimmt die Echtheit nur ein gemmologisches Labor.

Was kostet Rosenquarz?

Dank seines häufigen Vorkommens gehört Rosenquarz zu den günstigsten Edelsteinen. Den Preis bestimmen vor allem die Farbsättigung, die Transparenz, die Qualität der Bearbeitung und ein etwaiger Sterneffekt.

Ist Rosenquarz für einen Ring hart genug?

Auf der Mohsskala hat Rosenquarz die Härte 7 von 10 und eignet sich damit für einen Ring, er ist aber weicher als Saphir oder Diamant. Beim Sport und beim Putzen legen Sie den Ring besser ab.

Wie pflegt man Rosenquarz?

Reinigen Sie Rosenquarz mit lauwarmem Wasser, milder Seife und einer weichen Bürste. Ultraschall verträgt Rosenquarz in der Regel; einem Stein mit inneren Rissen kann die Reinigung aber schaden. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie ihn vom Goldschmied prüfen. Bewahren Sie ihn getrennt von härteren Steinen auf, damit er keine Kratzer bekommt.

Welche Wirkung wird Rosenquarz nachgesagt?

In der Volks- und Esoteriktradition ist Rosenquarz vor allem ein Stein der Liebe und der Ruhe. Zugeschrieben werden ihm Selbstliebe, Vergebung, Harmonie sowie Versöhnung nach einem Streit oder einer Trennung. Außerdem wird mit ihm im Zusammenhang mit dem Herzchakra gearbeitet. Gemeint ist damit volkstümliche Überlieferung, keine belegte Wirkung.

Für welches Sternzeichen eignet sich Rosenquarz?

In der astrologischen Tradition wird Rosenquarz am häufigsten dem Stier und der Waage zugeordnet, über die die Venus herrscht. Andere Quellen führen ihn auch beim Krebs oder bei den Fischen.

Wo wird Rosenquarz abgebaut?

Der meiste Rosenquarz stammt aus Brasilien (Minas Gerais). Weitere Vorkommen liegen auf Madagaskar, in Südafrika, Namibia, Indien, auf Sri Lanka und in den USA. In Deutschland ist der Kreuzberg bei Pleystein in der Oberpfalz als Fundstelle bekannt; abgebaut wird dort seit 1920 nicht mehr.

Was ist der Unterschied zwischen Rosenquarz und Rosa Quarz?

Rosenquarz wächst als derbe Masse, die Farbe geben ihm faserige Einschlüsse, und seinen Ton behält er auch nach Jahren im Licht. Rosa Quarz im engeren Sinn (englisch pink quartz) bildet einzelne klare Kristalle, seine Farbe stammt aus natürlicher Bestrahlung und verblasst im Licht mit der Zeit. Rosa Quarz ist allerdings ein seltenes Sammlerstück; im Schmuck begegnet er Ihnen kaum.

Cally Hall – Edelsteine (Dorling Kindersley). Online-Quellen sind direkt im Text verlinkt.

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