Labradorit

Der Labradorit erhielt seinen Namen von der kanadischen Ostküste Labrador und der gleichnamigen Provinz, wo der Edelstein in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal von Missionaren entdeckt wurde. Seither wurde er auch in anderen Ländern wie Finnland, Madagaskar, oder in Australien gefunden. Labradorit ist eine Feldspatsorte aus der Gruppe der Plagioklase und zeichnet sich durch blau fluoreszierende Spuren aus, die aus verschiedenen Blickwinkeln sichtbar sind. Dieser Leuchteffekt entsteht durch die Brechung von Lichtstrahlen an einzelnen Gesteinsschichten.

Das Fluoreszieren und das herrlich veränderliche Farbspiel des Labradorits erhielt eine eigene Bezeichnung: Labradoreszenz.

Madagaskar Labradorit

Jeder Labradorit hat in Abhängigkeit von seinem Fundort seine speziellen Eigenschaften. So wird zum Beispiel der Labradorit aus Madagaskar Regenbogen-Mondstein genannt (vom engl. “rainbow moonstone”). Er verfügt über intensiv leuchtende blaue Spuren. Diese Art von Labradorit hat sogar den Markennamen Madagaskar-Labradorit erworben.

Spektrolith

Diese seltene Art eines Labradorits findet man in Finnland. Er beinhaltet das ganze Farbspektrum, deshalb erhielt er den Namen Spektrolith. Auf Grund dieses einzigartigen Farbenspiels handelt es sich um die teuerste Art eines Labradorits.

Labradorit

Überblick

  • Edelsteinfamilie Feldspat
  • Sternzeichen Steinbock und Wassermann
  • Härte (Mohs Härteskala)
  • Fundorte Kanada, Mexiko, Madagaskar.
  • Farbe
    Meistens Grau bis Schwarz mit blauen und grünen Lichteffekten

Gemmologische Parameter des Labradorits

  • Chemische Zusammensetzung NaAlSi3O8 oder CaAl2Si2O8
  • Relative Dichte 2,65 bis 2,75
  • Kristallsystem triklin
  • Brechungsindex 1,559 bis 1,568
  • Doppelbrechung 0,009

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Farbe (color)

Labradorit ist ein grauer bis grauschwarzer Stein mit einer speziellen farbigen Fluoreszenz im Inneren, die durch die Brechung von Lichtstrahlen an den einzelnen Schichten des Steins entsteht. Dieser Effekt wird als Labradoreszenz bezeichnet. Besonders beliebt ist Königsblau oder eine Regenbogenfluoreszenz. Die gesamte Farbpalette ist typisch für den Spektrolith, die wertvollste Labradorit-Sorte. Einige Arten von Labradoriten können ohne diese Effekte des gebrochenen Lichts sein oder können in Orange-Rot- oder Brauntönen auftreten.

Reinheit (clarity)

Der Reiz von Labradoriten liegt in der Brechung der Lichtstrahlen, und der Stein kann aus verschiedenen Blickwinkeln verschiedene Farbnuancen liefern. Dies liegt an den Einschlüssen im Inneren des Edelsteins. Wenn der Edelstein nur wenige Einschlüsse enthält, ist die Farbe des Labradorits höchstwahrscheinlich blau. Je mehr Einschlüsse er hat und je geringer also seine Reinheit, desto größer ist das Farbenspiel und die Farbänderung im Inneren des Edelsteins. Steine mit einem intensiveren Labradoreszenz-Effekt sind begehrter und damit wertvoller.

Schliff (cut) und Form (shape)

Der Labradorit wird am häufigsten in Cabochon- oder in ausgefallene (fancy) Formen geschliffen, die hauptsächlich für Anhänger von Halsketten verwendet werden. Solche Formen betonen den Labradoreszenz-Effekt. Manchmal werden Labradorite zu kleinen Perlen geschliffen, aus denen dann ganze Halsketten geformt werden.

Bearbeitung der Labradorite

Hinsichtlich ihrer aktuellen Nutzung und des Charakters dieses Edelsteins wird der Labradorit lediglich geschliffen, aber sonst in keiner anderen Weise behandelt.

Preis

Der Wert hängt von der Intensität der Labradoreszenz ab. Je ausgeprägter dieser Effekt ist, desto höher ist der Preis des Labradorits und des daraus hergestellten Schmucks. Labradorit-Schmuck eignet sich auch als Sammlerstück oder als Investition, denn wegen der großen Widerstandsfähigkeit dieses Edelsteins müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass der Zahn der Zeit daran nagt. Schließlich befindet sich Schmuck aus Labradorit aus der viktorianischen Zeit noch heute in zahlreichen Museen und Privatsammlungen.

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Mythen und Legenden

Der Legende der Eskimos zufolge sind im Labradorit alle Farben des Polarlichts eingefangen. Daher hielten die Eskimos diesen Edelstein schon immer für magisch und glaubten an seine große Heilkraft.

Labradorit und seine Wirkungen

Der Labradorit weckt durch die Heilpraktiken der Eskimos eine bisher unentdeckte Kraft im Menschen und hilft seinem Träger, seine Bestimmung im Leben zu finden. Der Stein bringt ihn auf den richtigen Weg und hilft dem Besitzer seine Träume zu verwirklichen und seine ihm vorbestimmte Lebensaufgabe zu erfüllen. Der Labradorit bringt positive Energie und symbolisches Licht in jedes Problem.

Der Labradorit hat jedoch auch eine Reihe positiver Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Er hilft zum Beispiel bei Menstruationsschmerzen und wirkt sich auch positiv auf den Energieweg der Nieren aus. Er reguliert Stoffwechselvorgänge im Körper und gleicht den Blutdruck aus. Eskimos verwenden den Stein auch als eine gute Vorbeugung gegen Erkältungen.

Im Hinduismus wird der Labradorit mit dem Hals-Chakra in Verbindung gebracht, das mit der Fähigkeit zu kommunizieren, sich selbst auszudrücken und sich selbst zu präsentieren zusammenhängt. Das Tragen eines Labradorits kann daher bei Ausdrucks- und Kommunikationsproblemen helfen. Darüber hinaus ist er ein Symbol für die Verbindung zwischen dem mentalen und physischen Körper. Er wurde auch zur Hypnose und zur Erinnerung an vergangene Lebensereignisse verwendet.

Der elegante Labradorit bringt dem Sternzeichen des Krebses Kraft und Ausdauer und unterstützt seinen Glauben an sich selbst. Für Schützen verbirgt er neben diesen Effekten auch die Fähigkeit die Schärfe ihres logischen Denkens zu verstärken. Die wichtigsten Eigenschaften des Edelsteins führen zur Verwirklichung der Pläne eines Steinbocks. Er beruhigt den zerstreuten Geist des Wassermanns und dringt zu den Wurzeln seines Intellekts vor. Bei den Fischen weckt der bläuliche Stein Begeisterung und entwickelt ihre kreative Ausdrucksfähigkeit.

Der bekannteste Labradorit

Der Labradorit ist vor allem in seiner verarbeiteten dekorativen Form bekannt. Berühmt ist zum Beispiel die geschnitzte Statue eines unbekannten Soldaten, die im Smithsonian Museum in Washington ausgestellt ist. Außerdem wurde Labradorit im 19. Jahrhundert verwendet, um die St. Isaaks-Kathedrale in St. Petersburg auszuschmücken.

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